Netzfunde

Na ja

Exakt das sind die Mechanismen, die Suchtkranke kennen, diese Lavieren und (Sich-Selbst)-Betrügen.

Das kenne ich nur zu gut. Man nimmt irgendetwas, um sich von sich selber abzulenken und wenn das auch nur halbwegs funktioniert, wird es bis zum Exzess betrieben. Bei mir selber (!) helfen da nur Abstinenz vom Suchtbringer, Meditation und die Arbeit an mir selbst, damit ich nicht ständig das Gefühl haben muss, von mir selbst wegkommen zu müssen.


Meine Ferien im Megafeuer

Nils Mimkmar über sein Erleben der Brandkatastrophe in Frankreich. Erschreckend sind die apokalyptischen Szenen. Dennoch macht der Zusammenhalt unter den Menschen Hoffnung. Eine gute Organisation. Maßnahmen, die durchgezogen werden. Menschen, die mithelfen. Ich kann mir das in unserem von Narzissmus zerfressenen Land leider überhaupt nicht vorstellen. Bei uns drehen die Leute ja schon durch, wenn sie im Bus eine Maske tragen müssen.


Gesammelte Chatbot-Kurzgrantlerei

Herr Rau entwickelt eine interessante Idee: Vielleicht ist gen. KI ja der richtige Weg, um unsere ganzen „Führungskräfte“, „Manager“ und „Leistungseliten“ einfach mit sich selber zu beschäftigen während die normalen Leute einfach den Laden am Laufen halten? Der von ihm verlinkte Artikel hebt jedoch ungut meinen Blutdruck. Die Dame kann offensichtlich ohne ChatGPT und Co. nicht mehr arbeiten. Sie hat wichtige Kernkompetenzen ihrer Arbeit an eine Tec-Firma ausgelagert und wird in Zukunft nicht mehr beurteilen können, ob die gen. KI Unsinn halluziniert.


So, 26.7.2026 – Selbstbild, Berlin

Letzte Nacht hatte ich meine Blutdrucktabletten zwischen die Seiten gelegt. Sah vorhin natürlich scheiße aus, als beim Aufklappen des Buches die Tabletten herausfielen. Einsamer Wolf. Wuff. Dick bin ich auch noch.

Eigenwahrnehmung <-> Fremdwahrnehmung


Strom, Wasser, Macht: Können wir uns dem KI-Wettrennen entziehen?

Warum sollte ich mir die Mühe machen, einen Text zu lesen, von sich niemand die Mühe gemacht hat ihn zu schreiben?


Kanonenfieber und 1914: Kriegskritik oder Weltkriegsparty?

Metal, für Herrn Oberstudienrat verständlich gemacht. scnr

Ein sehr guter, kenntnisreich (Ralf Raths!) unterfütterter arte-Beitrag über Weltkriegsmetal.


27-07-23 Eishockey, Basketball, Deportationen (Vilnius)

Und kraxelten wir relativ lange über Baustellen und autogerechte Kreuzungen und Parkplätzen, die mit Zahlen und Bildern-von-Gemüsen gekennzeichnet waren (du merkst, dass du in Litauen bist, wenn das das stilisierte Bild einer Roten Bete für allgemeinverständlich gehalten wird) bis vor zum Einkaufszentrum vorgestoßen waren.


22.07.2026 – herzbruch

Frau Herzbruch über die Causa Spahn und was vielleicht aus ihr Gutes erwachsen könnte. Ich stimme mit Frau Herzbruch zwar nicht in allen Punkten überein (z. B. halte ich die CDU für komplett korrumpiert), aber es gibt die Hoffnung, dass es nicht ganz so schlimm wird wie befürchtet.


Im Bockshorn

Die Fliegenden Bretter über das Lied „Keine Angst“ von Danger Dan. Stefan sieht das Lied eher kritisch. Ich bin da unentschlossen. Einerseits finde das Lied nicht so wirr, wie es Stefan empfindet. Ich empfinde, dass es eher Mut macht, dass man etwas tun kann. Man hat das Gefühl, nicht mehr so alleine zu sein, wenn man vielleicht andere findet, die sich ebenso fühlen. Auf der anderen Seite ist da wirklich dieses Freiheitskämpfer-Gehabe, welches ja leider doch nur allzu häufig der Selbstvermarktung dient.


Heise entschied, dieses Interview zu Hintergründen der Lottoland-Recherche nicht zu veröffentlichen

Nach der Anfrage an ein Unternehmen fand ich durch das Erraten von API-Endpunkten heraus, dass es einen mit dem Namen „ApproveOrDeclineAccountAccess“ gibt.

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