2026-09-17: Donnerstag
Elternkinderbesuch
Nacht
Ganz gute Nacht dank Ohrenstöpsel und Schlaftee. Träume irgendwie bunt und unbestimmt.
Morgen
Am Morgen fühle ich mich mopsig, was wohl an der abendlichen Seelenpizza liegt. Trotzdem Hunger. Zum Frühstück Kraftfutter mit Birne und Apfel.
Stimmung ist so mittel. Die Flugreise nähert sich, die Tage sind voll. Heute muss ich mich von jemandem für einen längeren Zeitraum verabschieden und das finde ich nicht gut.
Check-in
Ich erledige den Check-in für den Flug nach Dublin am Samstag mit der Air Lingus-App in der Mittagspause und bin fürchterlich aufgeregt. Ich bin so sehr aufgeregt, dass meine Kollegin mich ermahnt, dass ich der Witz, mit dem einlaminierten Handy durch Wiederholung nicht besser wird. Aber es klappt und ich habe irgendwann meine Bordkarte im Wallet.
Nur mit Mühe komme ich wieder zur Ruhe.
Fahrt ins Sauerland
Zum Feierabend Verabschiedung der Urlaubenden. Dann laufe ich zum Hauptbahnhof. Der Zug in die alte Heimat (RE1) hat erst Verspätung, dann bleibt er auf der Ausweichstrecke vor Altenessen hängen. Lustigerweise sitzt die beste Exfrau von allen im RE6 direkt hinter mir ebenfalls fest, wie wir durch ein Chatgespräch herausfinden. Da ich genügend Lesestoff dabei habe ("Das Blut der Herzlosen", sehr gut!) und auch noch ein halbes Kapitel des Romans Korrektur lese, macht mir das nicht so viel aus.
Mit über einer Stunde Verspätung komme ich in Dortmund an. Nach einem hurtigen Toilettengang hole ich mir trotz der schon etwas späten Stunde (gegen 19 Uhr) einen Kaffee. Die heiße Brühe belebt. Die restliche Fahrt im RE57 ist ohne besondere Vorkommnisse.
Am Bahnhof in Fröndenberg holt mich mein Vater mit dem Auto ab. Im Elternhaus herzliche Begrüßung durch Mutter und Sohn. Wir quatschen ausgiebig, bis mir dann doch irgendwann die Augen zufallen.