Kieselblog

Mein Tagebuch

2026-09-08: Dienstag

Doch nicht so süß

Nacht und Traum von der seltsamen Ferienwohnung

Mittelgute Nacht, allerdings ist sie schon gegen zwei Uhr zu Ende.

Mir träumt, ich wache in einer seltsamen Ferienwohnung auf. Ich weiß nicht genau, wie ich hier hingekommen bin und noch weniger, wo die Toilette ist. Ich mache mich auf die Suche nach der keramischen Abteilung, empfinde aber seltsame Furcht. Treppen, Flure, Gänge. Dann stehe ich auf einmal in einer Küche und dort ist eine alte Frau. Auf meine Frage nach dem Klo meint sie, dass der Weg dort hin viel zu kompliziert zu erklären sei und bietet mir ihre Toilette an. Ich bin dankbar.

Morgensmüde

Ich stehe um fünf Uhr auf. Zum Frühstück gibt es heute ausnahmsweise zwei Scheiben Brot (müssen mal weg) mit gekochtem Ei. Liegt alles schwer im Magen.

Der Morgenspaziergang fällt wegen Regen aus. Eigentlich hätte ich ja viel Zeit für dieses und jenes, aber ich bin so furchtbar müde!

Nach der morgendlichen Meditation knacke ich im Schwingsessel noch einmal weg. Mir träumt, dass ich im Wald aufwache und da ist plötzlich eine große technische Anlage aus schwarzen Rohren aufgebaut. Es raucht und zischt. Ich bin verängstigst und fasziniert.

Als ich aus dem Traum wieder erwache, erwäge ich kurz, mich noch einmal ins Bett zu legen, aber ich befürchte, dass es dadurch nicht wirklich besser wird. Ich entschließe ich zur Eigenmedikation in Form von starkem Kaffee. Die Droge wirkt überraschend gut. Nun könnte ich Bäume ausreißen, müsste dabei aber vor Kummer weinen. Das Draußen rauscht und ich weiß nicht ob das Regen ist.

Götterbaum im Kopp

Auf der Arbeit überarbeiten wir eine Schulung zum Thema Fake News. Wollen uns da völlig neu aufstellen und in diesem Zuge auch noch von Powerpoint lösen. Die Idee ist, die Präsentation komplett in Confluence zu bauen (das Tool, mit dem wir sowieso alles planen) und die Seiten dann als PDF zu exportieren. Diese Datei nutzen wir dann zur Präsentation und auch als Schulungsunterlage und Anleitung.

Es läuft gut an, wir müssen aber auch eine Menge Energie investieren.

Danach lassen wir uns noch die juris-KI erklären, weil uns die Anwendungsfälle für dieses RAG fehlen. Immerhin nehme ich ein paar Anregungen mit. Mal darauf herumdenken.

Zur Mittagspause bin ich durcheinander. Als die Sirenen in Duisburg anspringen und Entwarnung geben, denke ich, es sei Warntag - dabei findet der doch erst am Donnerstag statt.

Um den Kopf zu beruhigen, mache ich einen Spaziergang zum Botanischen Garten. Ich höre ein wenig Circles & Squares. Überall außerhalb des Botanischen Gartens wächst der Götterbaum. Häufig zwängen sich die jungen Bäume durch das schmale Erdband zwischen Gehweg und Hausmauer. Wäre ich Hausbesitzer, würde ich die Dinger so schnell wie möglich entfernen, denn ich kann mir gut vorstellen, dass das Wurzelwerk schlecht für die Mauern ist. Die Götterbäume überflügeln unsere altbekannten Sorten. Jedoch werden wir in den nächsten Jahren dringend Grün und Schatten benötigen. Die Götter sind jetzt nicht mehr mit den Eichen oder Buchen, sondern mit dem Zuzug aus China.

Linkwarden

Server-Basteleien. Ich probiere Linkwarden als mögliche Alternative für Linkding aus. Mein Wunsch, einen Linkmanager mit eingebauter Leseansicht und idealerweise Offline-Fähigkeit zu bekommen, könnte wahr werden. Bisher funktioniert Linkwarden ziemlich gut. Ich möchte damit ja auch noch die Netzfunde verwalten. Eine wichtige Information neben der zu speichernden Seite ist ja häufig die URL des Artikels, auf dem ich den Link gefunden habe. Wenn ich es nicht vergesse (was durchaus vorkommt), dann erwähnte ich meinen Fundort ja in den Netzfunden immer.

Text-Spielereien

Ich probiere mal aus, wie das klappt, meine Blogeinträge hauptsächlich auf dem Zerowriter zu erstellen. Irgendwie klappt das Schreiben auf diesem ablenkungsfreien Gerät am besten zur Zeit. Zwar werden immer mal einzelne Abschnitte auch auf anderen Geräten entstehen, aber dann muss ich die halt später zusammenschnippeln. Außerdem kann ich natürlich keine Links einfügen, wenn ich nicht URLs abtippen möchte. Aber ich denke, damit kann ich leben.

Mal sehen, wie es klappt.

Zehn Ziegen sich zehn Zentner Zuckerersatzstoffe rein

Gestern habe ich eine letzte Mio Mio Mate Zero getrunken und möchte nun auch (wieder) weitgehend auf Zuckerersatzstoffe verzichten. Ich möchte wieder so weit kommen, dass mir die Süße im Obst als Geschmack ausreicht und ich nicht so schnell auf den Süß-Jeeper komme.

Alles ist immer so süß und salzig.

Ende des Experiments

Schon am Abend habe ich keine Lust mehr darauf, die Blogartikel komplett am Zerowriter zu schreiben. Lieber schreibe ich die einzelnen Teile auf dem nächsten verfügbaren Gerät und schiebe sie dann in Ulysses zusammen.

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