2026-04-19: Choreographierter Traum, Zerschlagen, Feierstimmung

Nacht

Erschöpfte, immer wieder vom Körper unterbrochene Nacht. Die Wanderung war dann wohl doch anstrengender als gedacht.

Morgen, Traum im Sessel

Ich stehe gegen halb acht Uhr auf. Starker Muskelkater. Zum Frühstück gibt es heute mal ausnahmsweise zwei Scheiben Brot. Die Ausnahme gab es schon gestern, aber das Brot muss mal weg.

Nach dem Frühstück setze ich mich in den Schwingsessel und schlafe sofort ein.

Mir träumt, dass ich in einem großen, leeren dunklen Raum bin. Eine Seite ist eine große Leinwand. Dort läuft Kinderfernsehen und es wird das Lied aus einem Anime gespielt. Den Anime kenne ich sogar von einem Tag, als ich krank daheim war und kopfbedingt nur Quatsch geguckt hatte. In dem Anime geht um ein kleines Mädchen und sein treues Pferd. Das Mädchen träumt davon, eine große Jägerin zu werden. Zum Titellied des Animes entwickeln nun Leute eigene Choreographien. Ich tanze auch zum Lied und überlege kurz, ob ich meinen Tanz jemandem bestimmten zeigen soll. Das lasse ich aber wohl lieber. Dann folgt eine Werbung für ein Computerspiel, wo man mit seiner Arme gegen andere Armeen antritt. Alles ist in so einem antiken Setting gehalten. Mitten in der Werbung unterbricht sich der Sprecher des Clips und entschuldigt sich dafür, dass man versehentlich eine alte Version zeigen würde. Jetzt hat man nämlich die Schlacht in den wilden Westen verlagert.

Es folgt die Darstellung eines Kampfes der Bestie aus meinem Roman gegen mehrere Magier. Die Bestie röhrt und brüllt, dass die Wände des Raumes wackeln. Das ist jetzt eindeutig nicht mehr Kinder geeignet!

Die Magier stellen sich auf Kommando ihres Erzmagiers in einer Reihe auf und zeigen eine gut einstudierte Choreographie.

Dann wache ich auf.

Vormittag: Zerschlagen

Noch immer im Schlafanzug versuche ich, ein wenig in Aktivität zu kommen. Inzwischen ist es zehn Uhr am Vormittag. Die Sonne scheint, aber ich würde mich am liebsten direkt wieder ins Bett legen.

Schreiben in der Universitätsbibliothek

Der Schlafanzugtag wird für eine Schreib-Session in der Unibibliothek unterbrochen. Die Toiletten hier sind noch immer gesperrt und es gibt jetzt im Hof Erleichterungscontainer.

Das Überarbeiten ist sehr anstrengend. Irgendwie habe ich den Verdacht, dass meine Lektorin über die Szene ein wenig unaufmerksam drüber gehuscht ist.

Nach dem Schreiben spüre ich den Drang, mich mit Süßem zu belohnen, aber ich fange mich wieder ein.

Essen am Abend

Ich habe etwas zu Feiern. Also kaufe ich so komische Knabberröllchen und fülle sie mit Fetacreme. Dazu mageres Hähnchenfleisch und als Dessert Brot mit Marmelade.

Über den genauen Anlass dieser kleinen Feierstunde kann ich hier nicht berichten außer, dass ich glücklich bin, dass ich langsam die Verantwortung und Kontrolle über mein Leben zurück bekomme.

4 Kommentare

  1. Ich glaube, ich werde der Erste sein, der dieses neue Blog bzw. diese andere Url verlinkt. Völlig grundlos, wohlgemerkt. Vielleicht bin ich sogar der erste Düdo, der einen Düsi zur Notiz nimmt?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert