Nacht
Erst will wieder der Schlaf nicht kommen. Das ist ungewöhnlich, da ich die Schlafprobleme ja eigentlich überwunden geglaubt hatte. Es sind aber auch doch einige Gedanken im Kopf.
Morgen
Ich stehe „erst“ um halb fünf Uhr auf. Frühstück mit Wassermelone. Leider muss ich Erdbeeren wegen Schimmelbefall wegwerfen.
Dann setze ich mich an den Rechner und versuche, meine Grav-Installation zu reparieren (siehe dort). Gegen sieben Uhr gebe ich auf und mache einen Spaziergang, der mir gut tut.
Mittagsmediation bei der Mittagsmeditation
Spaziergang in den Botanischen Garten. Hier fällt mir ein, dass ich meine morgendliche Meditation vergessen habe. Seitdem ich eigentlich (!) nach dem Frühstück meditiere, bin ich dann versehentlich mitunter schon so sehr im Tag, dass ich das Innehalten vergesse.
Also probiere ich es mal aus, einfach im Park auf einer Bank sitzend zu meditieren. Das funktioniert erstaunlich gut. Es funktioniert sogar so gut, dass ich dabei fast einschlafe (ein gutes Zeichen, wie ich finde).
Auch komme ich wieder mehr bei mir selber an. Interessant ist, das ich morgens noch das Gefühl hatte, dass dieser Tag irgendwie kaputt wäre, dabei können sich die Empfindungen doch immer wieder ändern.
Daheim trinke ich vor der Bärenhöhle noch einen großen, starken Espresso wegen der Meditation.
Müdekalt
Am Nachmittag zieht Kälte in meine Glieder. Ich bin müde, übel gelaunt und bekomme dazu noch Kopfschmerzen. Es wird so schlimm, dass ich mich mal kurz hinlegen muss.
Ruhe und Kräutertee helfen mir über den Rest des Tages.
Abends dann ein Bad und dann geht es direkt ins Bett.
Das Ende der Gravschaft
Die Kombination von Grav als Cloudron-App mit SFTPGo als Brücke, um von außen das Blog mit Markdown-Dateien hat sich dann gestern doch zerschossen. Ich vermute, Secure Shellfish hat die Rechte alle durcheinander gebracht und plötzlich konnte Grav seine eigenen Dateien nicht mehr schreiben. Das konnte ich dann zwar reparieren, aber das wäre ja nur temporär. Außerdem ist Grav in ein relativ neues Plugin verliebt, was alles noch komplizierter macht. Diese polyamouröse Beziehung wäre mir für den Alltag zu anstrengend, also beende ich das Experiment mit Grav. Immerhin habe ich viel über Cloudron, den Host und die Sache mit den Datenträgern gelernt.
Jetzt mache ich erst einmal eine Pause. Dann will ich mir doch mal ein datenbankgestütztes Blogsystem ansehen, was bei den vielen Einträgen, die ich produziere, wahrscheinlich besonders sinnvoll wäre.
Momentan erscheint mir auch WordPress als Managed App in Cloudron sehr attraktiv, weil das ja recht sicher, wenn auch (was Plugins angeht) ziemlich eingeschränkt ist.
Aber vielleicht wird es auch Serendipity?