Nacht
Mittelschlechte Nacht, trotz Promethazin und Schlaftee.
Traum von der Post-Zombieapokalypse
Mir träumt, ich lebe in einer Siedlung nach der abgewendeten Zombieapokalypse. Das Leben hier ist einigermaßen stabil, dennoch schwebt hier ständig die Angst vor einem neuen Angriff der Untoten in der Luft. Die Sonne scheint und die Menschen halten sich draußen auf. Da plötzlich entsteht Panik, denn eine sehr dünne Person wankt auf uns zu. Ich schnappe mir eine Schrotflinte und ziele auf das runzelige Geschöpf. Doch ich bin mir nicht sicher: Handelt es sich bei dieser Gestalt vor mir um einen Zombie oder um eine kranke, alte Frau? Ich ziele auf ihren Kopf und weiche langsam zurück, als sie auf mich zukommt. „Hände hoch!“ schreie ich und zu meiner großen Erleichterung reagiert die Frau entsprechend.
Fast hätte ich ein schlechtes Gewissen dabei, eine alte Frau mit einer Schusswaffe zu bedrohen, aber wir leben nun mal in gefährlichen Zeiten.
Morgen
Komme sehr schlecht aus dem Bett. Schlafmangel und Promethazin-Hangover. Schleppe mich buchstäblich an den Schreibtisch. Ich informiere meine Teamleitung über meine momentane Situation.
Dann versuche ich, so gut zu arbeiten, wie es eben geht.
Mittagessen
Zum Mittagessen gibt es den Rest Kartoffelsalat und da lese ich zufällig, dass im Hause Kaltmamsell ein Kartoffelsalat von Fischstäbchen begleitet wird. Mir fallen die „Backfisch-Stäbchen“ in meinem Tiefkühlfach ein und ich freue mich über die Inspiration.
Müde Pause
In der Mittagspause mache ich einen Spaziergang zum Botanischen Garten. Die Blumen blühen wundervoll, aber eigentlich bin ich nur unterwegs, um nicht einfach einzuschlafen.
Ich beschließe, heute in den Schonwaschgang zu gehen.
Sleeve
Ich quäle mich bis zum
Feierabend. Dann laufe ich in die Stadt, weil ich mir beim Media-Markt ein Sleeve für den Zerowriter Ink kaufen will. Lange überlege ich, ob ich ein 11″ oder ein 13″-Sleeve nehmen soll. Leider kann ich es nicht ausprobieren. Sicherheitshalber nehme ich das größere von beiden.
Außerhalb des Ladens packe ich es aus. Der Zerowriter passt prima hinein, aber in der Lieblingstasche trägt es trotzdem ganz schön auf. Immerhin kann das Sleeve, welches gut gepolstert ist, für den Rucksack verwenden.
Der Zerowriter wird also weiter blank im Tabletfach mitreisen.
Ich bin sowieso noch ein wenig unsicher wegen der Aufteilung der Geräte. Soll ich den Zerowriter und das iPad mitnehmen? Dann könnte ich unterwegs auch mal etwas lesen. Oder den Zerowriter nur geziel für Spaziergänge und im Alltag lieber das iPad und die magische Tastatur? Natürlich habe ich jetzt gerade besonders Lust darauf, auf dem Zerowriter herumzuklimpern, also denke ich, wird dieser erst einmal in der Lieblingstasche wohnen. Die magische Tastatur ist sowieso eher etwas für die Arbeit an einem Tisch.
Field Writing: Innenhafen
Der Himmel ist blau und laut Temperatur haben wir 19 Grad, aber der Wind bläst die Wärme weg. Die Menschen laufen aber jetzt schon so herum, als wollten sie unbedingt den Sommer genießen. Es drängt schon der Saft, aber das Holz ist noch gefroren.
Die Esslust ist wieder stark geworden. Der Ausflug in den Mediamarkt war dann doch ein wenig aufreibend. Ich kaufe mir eine Flasche Wasser, denn damit kann ich den Appetit eindämmen. Ich möchte mir mein Gewicht unter 95 kg nicht gleich wieder verderben.
Ein Gastro-LKW fährt vor. Der dicke Fahrer verhandelt mit dem jungen Koch. Dann piepst sich der LKW rückswarts an das Restaurant heran.
Die Menschen in kurzen Hemden gehen schneller als die in den dünnen Jacken. Tauben gurren ungerührt.