2026-04-27: Müdigkeit, Zahnfüllung, Zerowriter Ink

Nacht

Sehr unruhige Nacht mit vielem Grübeln, aber zum Glück ohne Gedankenkarussell. Es kommt Wut auf, die ich aber wieder beruhigen kann. Zum Glück habe ich den folgenden Tag ja frei und kann mir es mir erlauben, länger wach zu bleiben.

Irgendwann kommt der Schlaf dann doch.

Traum vom Hotel

Mir träumt, der Thronfolger und ich sind im Urlaub und der letzte Tag ist angebrochen. Wir wollen ins Hotel zurück zum Packen, aber unterwegs überrascht uns und wir müssen uns in einer U-Bahn-Station unterstellen.

Morgen

Ich stehe gegen halb acht Uhr auf. Da ich kein frisches Obst im Haus habe, mache ich ein genau für diesen Zweck im „Speisekammer“ genannten Schrank aufbewahrtes Glas Apfelmus auf. Schmeckt nicht so lecker wie der Apfelmus von Mama, aber hinreichend.

Ich sortiere mich ein wenig und mache ein paar kleinere Einkäufe im Biosupermarkt und bei Burc (Obst!). Dann ruhe ich noch ein wenig, bevor es zur Zahnärztin geht.

Auf dem Weg dorthin wird mir bewusst, dass ich in meiner Wut (eher ein „Sauer-Sein“ als echte, böse Wut) auch wieder im Außen, nämlich bei demjenigen bin, auf den ich sauber bin. Ich fokussiere mich wieder mehr auf den aktuellen Moment und mein Erleben und es geht mir gleich wieder besser.

Füllung

Bei der Zahnärztin bin ich heute besonders ängstlich, weil ich ja (auch wegen der schlafarmen Nacht) nervlich nicht ganz auf der Höhe bin. Sie und ihre Helferin sind aber wieder besonders einfühlsam und vorsichtig und ich bekomme beim leisesten Pieps gleich schon die nächste Betäubungsspritze. Eine alte Füllung aus Amalgan wird rausgebohrt und durch eine neue aus Adamantium wird eingesetzt.

Bis zur nächsten Sanierung der Kauleiste ist es jetzt zum Glück noch ein wenig hin.

Mittagessen: Kartoffelsalat

Letztens habe ich in einem seltsamen Anfall nach bizarrem Essen eine Packung Fertig-Kartoffelsalat gekauft. Eigentlich halte ich so etwas für eine mittelschwere Sünde, denn guten Kartoffelsalat macht man nur selber, wobei es egal ist, ob es sich um Salat mit Mayonnaise oder mit Essig-Öl handelt. Das Pöttchen ruhte dann eine Weile im Kühlschrank, weil ich die ganze Zeit über besseres und gesündere Speisen vor mir hatte. Die App FoodShiner hat mich dann an das baldige Mindesthaltbarkeitsdatum erinnert und heute habe ich den Klumpatsch mit sauren Gurken, Fleischwurst, Zwiebeln und Ei aufgepimpt. Kartoffeln waren dann in der Mischung nicht mehr so viele enthalten, aber das war mir egal. Dazu gab es Bratröllchen.

Zerowriter Ink

Daheim bin ich natürlich erst einmal total kaputt vom zahnmedizinischen Eingriff und lege mich für ein Stündchen in den Schwingsessel, bis mich Fedex weckt.

Das Paket aus Amerika ist da! Freudig

packe ich den Zerowriter Ink aus und beginne damit, die Tasten einzusetzen. Später nutze ich das Mapping-Tool, um die Tasten unseren döitschen Ümläüten korrekt zuzuweisen. Einen Schalter für das Tastatur-Layout gibt es nämlich nicht. Dadurch kann man aber auch komplett frei entscheiden, womit man welche Taste belegt.

Die Verarbeitung des Geräts ist nicht ganz so wertig wie beim Freewrite Alpha, aber es hat den selben Alphasmart-300-Charme. Das E-Ink-Display ist toll, wenn auch für einen Schnellschreiber wie mich relativ langsam (das liegt aber einfach an der Technologie und nicht am Gerät).

Das Übertragen via USB klappt noch nicht, weil macOS herumzickt.

Super cool ist die Funktion, dass man einen Text als QR-Code auf dem Display ausgeben und dann mit dem Smartphone einscannen kann. Ich habe noch nicht herausgefunden, wie viele Zeichen so ein QR-Code transportieren kann. Auf jeden Fall ist das eine sehr einfache Möglichkeit, Texte unterwegs schnell aus dem Gerät heraus zu bekommen.

Mal schauen, was die nächsten Tage so bringen.

Begeistert bin ich von der Gliederungsansicht, die durch das (im Vergleich zum Freewrite Alpha und dem Alphasmart 3000) recht große Display möglich ist. Ich kann jetzt markdown-formatierte Überschriften einfügen und z.B. in meinen Blogartikeln zwischen verschiedene Themen hin- und herspringen.

Nerven

Mit dem Nervenkostüm geht es auf und ab. Immerhin quäle ich mich nicht mehr so wie früher mit dem „Wie soll es weitergehen?“, weil ich mir sicher bin, dass es schon irgendwie weitergehen wird.

Allerdings werde ich heute auf jeden Fall Promethazin nehmen.

Abendspaziergang

Ein bisschen verwirrt laufe ich los in den Stadtwald. Die Bewegung, die Musik und die Blätter lichten den Nebel im Kopf ein wenig. Weiterer Therapiefortschritt möglich.

Abendsessel

Daheim nehme ich 20mg Promethazin und setze einnen „Sockentee“ (Schlaf- und Nerventee) auf. Im Schwingsessel blogge ich noch ein wenig auf dem neuen Schreibgerät herum und lese danach ein paar Seiten im „Nachtwächter“.

Zeitig zu Bett.

Auflösung

Auflösung
Auflösung

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert