Nacht
Erstaunlich gute Nacht für den Übergang auf einen Montag. Die viele innere Arbeit fordert ihren Tribut.
Traum von den Wespen
Das Lesen von “Wir haben keine Anti-Memetikabteilung“ hat erste Auswirkungen. Mir träumt nämlich, eine Organisation hätte mich mit einem Beobachtungsteam in den Wald geschickt. Hier steht auf einem Höhenrücken ein Haus, welches wir auskundschaften sollen. Der vorderste Beobachtungsposten berichtete, dass zwei seltsame Hubschrauber neben dem Gebäude gelandet seien. Ich schleiche mich nach vorne und spähe durch mein Fernglas. Tatsächlich stehen neben dem Haus keine Hubschrauber, sondern es hocken hier zwei riesige Wespen. Das ist eine Nummer zu groß für ein Beobachtungsteam. Ich gebe den, Befehl, dass wir uns weiter bedeckt halten und auf das Angriffsteam warten. Die wissen besser, wie man mit solchen Geschöpfen fertig wird.
Morgen
Ich stehe noch vor Wecker gegen kurz vor vier Uhr auf. Auch wenn mich die Klänge des Regens von draußen wieder in die Federn treiben wollen, bin ich frohen Mutes.
Das Gewicht geht wieder runter. Mein Körpergefühl sagt mir sogar, dass ich schlanker geworden bin.
Es regnet leicht und da es wieder kälter geworden ist, ziehe ich den dicken Pulli an und wähle die Wellensteyn-Jacke. Durch den Regen laufe ich zum Bahnhof.
Regen
Ich laufe trotz Regen meine große Runde über Zoo und Derendorf. Dabei denke ich über mein “Früher“ und mein “Heute“ nach. Kehre ich im Alter zu mir selber zurück?
Auf meinem Weg werde ich ordentlich nass geregnet. Im Büro muss ich alles auspacken und trocknen. Ein paar alte Kameraden wandern in den Müll. Die neue Messenger-Tasche hat jedoch bewährt und die elektronischen Geräte sind trocken geblieben. Der große Kopfhörer ist durch sein Case geschützt vor Feuchtigkeit geschützt worden.
Ich bin froh, dass ich im Büro ein trockenes Paar Socken für genau solche Tage wie heute bereit halte.
Soziale Batterie
Ab dem Mittag ist meine soziale Batterie wieder fast leer. Auch wenn es langsam wieder bergauf geht mit der Energie, so sparsam muss ich mit ihr haushalten.
Den Arbeitstag kriege ich einigermaßen über die Bühne. Ich bin erschöpft und selbst für meine Verhältnisse sehr vergesslich.
Feierabend
Zum Feierabend gehe ich trockenen Fußes zum Hauptbahnhof. Es kommt sogar die Sonne raus. Meine Gedanken wandern zu großen Hallen, unter deren Decken sich die Schatten sammeln und durch deren Fenster das Sonnenlicht strahlt und die Staubkörner tanzen lässt.