Fundstücke der Woche, mit nur wenig Linux
Herr Rau hat einen Honeypot für Sprachmodelle entdeckt und das finde ich faszinierend.
Wir sind die Freeses: Vorbereitungskurs
Wenn Ihr mal ein Beispiel für „Mansplaining“ braucht … mehr geht eigentlich nicht.
WC-Papier auf der Klobrille: Experte warnt vor weit verbreitetem Hygiene-Irrtum
Journal Samstag, 9. Mai 2026 – Genossener Frühsommermaiensamstag
Obwohl ich am Vorabend keine dritte Ibu des Tages genommen hatte, war ich nahezu schmerzfrei. Nicht mal der mehr als warme Morgenkaffee löste Zahn-Toberei aus. Und schon begann etwas in mir mir Vorwürfe wegen der Riesenwelle mit Arztterminen zu machen, die ich gestartet hatte. Bis die Schmerzen und die Berührungsempflindlichkeit des zuletzt hauptsächlich schmerzenden Zahns sich doch wieder meldeten, ich war paradoxerweise erleichtert: Doch nicht nur angestellt. Und warf eine Ibu ein.
Die Angst, mich nur „angstellt“ zu haben, kenne ich nur zu gut. Zu meinen Kinderzeiten nannte man das noch „faules Fieber“. Wer nicht mindestens eine Extremität verloren hatte, war einfach nur faul, wenn er nicht arbeiten konnte.
Ein Fall von Vandalismus
Klar, dass die Rechten gleich wieder rumheulen, aber Sabotage in einem Verbundkatalog gehört nun mal überhaupt nicht.
Der unsterbliche Mythos der heterogenen EU-Kampfpanzerflotte
Schon ulkig, wie sich manche überschriftengerechte Zahlen in Luft auflösen, wenn jemand mal genauer hinsieht. Natürlich ist die „EU-Kampfpanzerflotte“ (seltsamer Begriff, übrigens!) trotzdem sehr heterogen, aber das ist bei so teuren Geräten nun mal nicht anders finanzierbar. Die technische Entwicklung geht weiter und man wird in den Armeen weder auf Verbesserungen verzichten wollen noch die gesamte „Flotte“ immer auf den aktuellen Stand halten können.
Hausbelebung in Ruinen – mein Problem mit Rekonstruktionen mittelalterlicher Häuser
Ich möchte – als historisch interessierter Laie und daher auf der Seite der Museumsbesucher – dem zustimmen. Ob die Wand hinter dem Putz nun aus Holz oder Beton ist, ist für mich als Besucher zweitrangig, wenn es doch darum geht, dass ich ein Gefühl dafür bekomme, wie es sich in einem mittelalterlichen Haus denn wohl so gelebt hat. Ich möchte übrigens auch nicht, dass mir das Dach auf den Kopf fällt, was auch für Beton und Stahl spricht. Lieber ein gutes Modell als eine schlechte Rekonstruktion!