2026-05-08: Am Ende dann doch ganz zufrieden

Nacht

Ganz gute Nacht. Zwar wache ich ca. alle zwei Stunden auf, komme aber immer wieder gut zurück in den Schlaf.

Morgen

Träume sind nicht erinnerlich. Als ich gegen halb vier Uhr wach werde, bleibt nur ein angenehm entspanntes, konstruktives Gefühl aus den Traumlanden zurück.

Ich bleibe noch bis viertel vor vier Uhr liegen, dann stehe ich auf. Ins heutige Kraftfutter kommen dunkle Weintrauben. Ich habe großen Hunger.

Gewicht

Das Gewicht hat am letzten Wochenende wieder einen Satz nach oben gemacht und nun kriecht die Kurve langsam wieder nach unten. Heute ist sie bei 97 kg. Laut meiner Waage steigt meine Muskelmasse leicht an, aber ich persönlich halte diese Messungen ja eher für ein technisch raffiniertes Raten denn als ein korrektes Abbild der materiellen Wirklichkeit.

Morgenstimmung

Es ist noch sehr früh, als ich aus dem Hause gehe. Ein ganz leichter Nebel hängt über den dunklen Straßen.

Die S-Bahn fährt durch die Dunkelheit. Die Straßenlaternen leuchten noch vergeblich gegen die Finsternis an. Sie wirken wie Teiche aus gelben Licht, um die sich die durstigen Schatten sammeln. Doch bald wird wohl die Sonne aufgehen und die Nacht vertreiben. Die Nacht weiß das, weswegen sie sich noch trotzig an die Welt klammert.

Die S1 ist für diese frühe Uhrzeit überraschend gut gefüllt.

Infekte

Beachvolleyball. Eltern kennen das, wenn die Kinder aus Kita und Schule nacheinander Infekte mit nach Hause bringen und sich die Krankheiten daheim die Klinke in die Hand drücken. Düsseldorf hat das auch, aber mit Events. Jetzt ist am Rheinufer gerade der letzte Kotzfleck von der Kirmes aufgewischt, da stehen schon die nächsten Bierbuden bereit (“4 €! Für einen halben Döner gibt es hier 0,5 l frisch gezapftes Bier!“).

Eventeritis.

Klemmswitche, Switchklemmen

Die linke Shift-Taste des Zerowriter Ink klemmt GERNE MAL FEST. Ich vermute, dass die Feder des Switches nicht ganz in Ordnung ist. Auch sind die mitgelieferten Switche so widerstandslos, dass ich bei meinem Anschlag häufig Buchstabendopppellunngen prooduziere. Am Samstag sollen die neuen, härteren Switche ankommen und ich bin mal vorfreudig gespannt.

Wurstvorfreude

Noch ein Grund zur Vorfreude: Vor ein paar Tagen habe ich ja spontan eine Packung Metzger-Mettwurst gekauft. Die will ich morgen zusammen mit zwei alkoholfreien Flaschen Flensburger mit nach Moers nehmen, wo mich die Gesellschaft zum Kauf neuer Hosen zwingt, da das Tragen von Bärchen-Schlafanzughosen im beruflichen Kontext noch immer nicht allgemein akzeptiert wird (zumindest nicht in meinem beruflichen Kontext). Sonst falle ich ja nach dem Hosenkauf bei Nordsee ein (was man halt so für seltsame Traditionen entwickelt, wenn man wie ich ist), aber diesmal möchte ich nicht ungeduldig auf gesottenen Fisch warten, sondern mir in diesem schönen Park da beim Schloss mitgebrachte Wurst und mitgebrachtes Bier gönnen.

Mittagspause am Friedensplätzchen

Das “Friedensplätzchen“ ist kein pazifistisches Trockengebäck, sondern ein gar nicht mal so kleiner Platz in Düsseldorf-Bilk. Da meine Mittagspause wegen einer längeren Besprechung ein wenig angeknabbert ist, laufe ich die kurze Strecke von der Dienststelle bis hier hin, um auf einer der zahlreichen Bänke meine Mittagsmahlzeit zu verzehren. Es ist allerdings gerade Markt und ich muss auf die von mir erhoffte Ruhe verzichten. Immerhin schmeckt das löchrige “Hausbrot“ ganz anständig.

Antimemetik-Abteilung

Ich beginne mit dem Buch “Wir haben keine Antimemetik-Abteilung“. Es gefällt mir sehr gut. Schon alleine die Einleitung packt mich, weil darin … ich weiß nicht mehr … war wohl nicht so wichtig.

Ein bisschen stolz

Heute habe ich einmal gemerkt, wie ich drohe, in ein altes, dysfunktionales Muster zu verfallen. Als ich zappelig anfing, mich von jemandem anderen Reaktion abhängig zu machen, fällt mir das plötzlich auf und ich breche mein Tun ab.

Das fühlt sich gut an.

Abend

Daheim bin ich innerlich wieder unruhig. Meine tägliche Meditationsübung zeigt mir auf, dass ich jetzt gerne einen Spaziergang machen will.

Die Ruhe im Stadtwald tut mir gut. Ich sitze lange auf einer Bank und höre den Vögeln zu. Die langsam untergehende Sonne färbt die Blätter der Bäume ein. Ich komme langsam wieder zu mir und ich spüre, wie sehr mich der heutige Tag dann doch angestrengt hat.

Daheim lege ich podcasthörend noch ein wenig in den Schwingsessel, aber bald fallen mir die Augen zu und ich gehe sehr zeitig zu Bett.

Blogroll

Im neuen Blog gibt es noch keine Blogroll. Im Hintergrund beginne ich damit, sie neu aufzubauen. Ich bin mir noch unsicher, ob ich einfach nur eine alphabetisch sortierte Liste (hey! Ich bin Bibliothekswesen!) erstelle oder ob ich zu jedem Blog auch ein paar nette Worte finde.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert