2026-07-10: Überraschungsbesuch, Finkenkrug, Bowl

Nacht

Mittelgute Nacht. Da ich am Abend vorher nicht gelesen habe, könnte wirklich ein Zusammenhang zwischen Abendroutine und Nachtschlaf bestehen.

Traum vom Schwimmversuch

Mir träumt, der Thronfolger will mit mir Schwimmen gehen. Ich erzähle FF davon, dem ehemaligen Leiter der Vater-Kind-Gruppe. Er rät mir, an Gittern meine Muskeln zu trainieren. Ich bin ein wenig fassungslos, dass er wohl nicht verstanden hat, worum es bei einem Vater-Kind-Schwimmen eigentlich geht. Ich suche derweil eine Badehose und finde nur eine in der Größe „6“ und meine, die ist mir zu groß.

Dann laufen Freund AS und ich durch die Gegend. Auf dem Rückweg habe ich Angst, in eine der zahlreichen Pfützen zu fallen und meine neue Hose schmutzig zu machen. AS hüpft von Säule zu Säule um trocken zu bleiben, ich fürchte mich aber. Lieber warte ich darauf, dass ein Traktor vorbeikommt und mich vielleicht mitnimmt.

Morgen

Ich bin gegen zwei Uhr wach, schlafe dann aber wieder ein um dann um vier Uhr vom Wecker geweckt zu werden.

Heute fällt das Kraftfutter aus. Wegen einer abendlichen Essensverabredung heute werde ich auf der Arbeit ein Bübli frühstücken (Gouda, Mortadella, Zwiebeln).

Wetter

Der Himmel ist klar, es soll wieder ein heißer Tag werden. Der Weizen zwischen Duisburg und Düsseldorf neigt die Ähren.

Spontaner Überraschungsbesuch

Auf der Arbeit bekomme ich am Nachmittag eine überraschend Signal-Nachricht: Freund AS ist gerade im Landtag auf geheimer Geheimmission und wir könnten uns spontan auf einen Kaffee treffen! Ich freue mich sehr über diese freundschaftliche Überraschung.

AS holt mich auf der Arbeit ab und wir laufen in Richtung Hauptbahnhof. Im „Café Klar“ trinken wir — na, was wohl? — einen Kaffee. Ich komme regelmäßig auf meinen Heimwegen an diesem Café vorbei und kann es jetzt endlich mal ausprobieren. Auch hier wird übrigens der Filterkaffee direkt in eine kleine Kanne aufgebrüht und in ihr mit einem kleinen Becherchen serviert. In mir keimt wieder der Wunsch nach einer kleinen (Thermos?-)Kaffeekanne.

AS erzählt von seinem unblogbaren Projekt und das hört sich sehr spannend an. Es geht um Gedenkstätten. Munter quakend laufen wir weiter zum Hauptbahnhof. Hier herrscht Chaos, weil „System of a Down“ in Düsseldorf spielt und weil „System of a Down“ auch ein gutes Synonym für die Deutsche Bahn ist. Am Gleis trennt die Bahn unsere Wege. Aufgeregt und aufgekratzt wechsele ich mehrfach das Gleis, bis ich in einem immerhin gut temperierten RE5 gen Duisburg schaukele.

Finkenkrug

Daheim trinke ich wegen Durst und Hunger noch zwei alkoholfreie Köpi, bzw. ich stürze sie hinunter. Sie sind sehr erfrischend. Dann gehe ich zum Finkenkrug. Dort ist der Biergarten gut gefüllt, aber ich bekomme noch einen Platz am großen runden Stehtisch. Der ehemalige Kollege kommt pünktlich und gesellt sich zu mir (anders wäre es auch eine ziemlich doofe Verabredung). Langer Austausch zu unseren beruflichen Themen.

Wir essen beide eine Bowl mit Steakstreifen. Die erste Bowl meines Lebens! Ich lerne: Eine Bowl ist ein sortierter Salat. Da muss man auch erst einmal drauf kommen. Meine Bowl ist japanisch inspiriert und schmeckt ganz gut. Auch wenn dieses Gericht eine wesentlich gesündere Alternative zum Holzfäller-Burger mit Pommes darstellt, wird meine erste Bowl mutmaßlich auch meine letzte sein.

Später stellen sich noch zwei gute gelaunte Kumpeltypen mit an den Tisch. Ab und zu überlappen sich die Gespräche, alles ist fröhlich und angenehm.

Als der ehemalige Kollege und ich uns verabschieden bin ich noch ganz schön aufgedreht. Ich habe sehr viel geredet.

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