2026-06-30: Eikocher, Kopfdoktor

Nacht

Endlich mal wieder eine halbwegs ordentliche Nacht. In den Träumen bin ich mal wieder verreist und am Strand setzt meine Begleitung ein kleines Mädchen in einen aufblasbaren Ring. Der Ring fliegt dann, von einem Propeller angetrieben, ein Stück weit über das Meer. Das Kind jauchzt vor Vergnügen.

Mit dieser Stimmung wache ich gegen halb sechs Uhr auf und bleibe genüsslich bis zum Wecker um sechs Uhr liegen. Heute habe ich ja frei!

Temperatur, Gewicht

Die morgendliche Temperatur ist auf erfrischende 16 Grad gesunken. Ich genieße alles daran.

Das Gewicht ist ein wenig gesunken. Das beruhigt mich auch. Bald bin ich hoffentlich wieder UHU (“Unter Hundert“ = Zweistellig).

Ich schaffe es sogar, mich in Ruhe für ein paar Minuten mit einer Tasse Kaffee auf den Balkon zu setzen. Dann aber treibt mich der innere Hamster dazu, meinen Rucksack zu packen.

Kopfdoktor

Beim Kopfdoktor muss ich nicht lange warten. Wir besprechen meine Medikation und er bestätigt mir meine Erfahrungen mit dem Promethazin und dem “Hangover“. Für die nächste Runde bekomme ich eine kleinere Flasche verschrieben, denn ich brauche die Bedarfsmedikation ja nicht mehr so häufig und ich werde in diesem August wohl den Rest der aktuellen Packung wegwerfen müssen, weil das Medikament abläuft.

Mittagessen

Nach dem Arzttermin laufe ich durch die Stadt und esse thailändischen Imibiss im Forum Ente. Erst später fallen mir die gastronomischen Betriebe ein, die eine wesentlich bessere Alternative dargestellt hätten. Geschmeckt hat es aber trotzdem einigermaßen anständig, auch wenn die Würzung sehr generisch in Richtung “Asia-Imbiss“ geht.

Paradisjoghurt

Auf dem Heimweg Lust auf Zucker. ich ringe mit mir, ob ich mir im Biosupermarkt einen Nougatcremering kaufen soll/kann/darf/muss. Doch ich schwenke auf Fruchtjoghurt um und kaufe spontan ein Glas der Fachrichtung “Zitrone mild“. Ich löffle es im Schwingsessel und der Geschmack erinnert mich doch sehr an die “Paradiscreme“ meiner Kindheit. Der Joghurt ist wahrscheinlich nur eine Spur weniger ungesund. Danach erschöpftes Schläfchen.

Fortschritte Roman

Irgendwann raffe ich mich doch auf, zur Stadtbibliothek zu gehen. Dort lese ich mehrere Szenen des Romans (zum letzten Mal) Korrktur es geht voran.

Gruppe

Die Gruppentherapie geht mir wieder recht nahe. Es sind nur noch ungefähr drei Sitzungen bis zum Ende der Therapie und das macht mich doch ein wenig nervös.

Abend

Abends mache nur ein paar Kleinigkeiten wie das Schmieren der Knifte für den nächsten Arbeitstag. Dann spiele ich ein wenig The Witcher 3 und gewinne endlich im Gwint (ein Kartenspiel im Spiel).

Im Bett lese ich die letzten Seiten des chasarischen Wörterbuchs. Ateh lebt.

Eierkocher

Gestern habe ich mir übrigens einen Eierkocher gekauft, weil mir das Kochen der Eier im Topf doch ein wenig auf die Nerven geht. Ich bin ein bisschen stolz auf mich, dass ich den Kauf dieses Elektrogerätes nicht wie üblich auf die Spitze getrieben und mich in der Auswahl an Parametern verloren habe. Nein, denn ich habe einfach bei KODI einen simplen siebeneirigen Kocher mit Pieksbecher besorgt. In der Anleitung lese ich mit bebenden Lenden, dass man die Eier nicht an der Spitze, sondern an ihrem “stumpfen Ende“ anpieksen soll. Das wusste ich bis dato noch nicht! Heute will ich zum ersten Mal mit dem neuen Gerät Eier kochen und bin sehr, sehr aufgeregt.

Ungeordnet

Geilabzug


Pommersause


Fassprediger


Pinselstaat

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