Nacht
Da die Wohnung noch nicht aufgeheizt ist, verläuft die Nacht recht gut. Das Fenster bleibt geschlossen und sperrt das Gewitter aus. Die Ohrenstöpsel sind im Einsatz.
Träume nicht erinnerlich.
Morgen
Ich döse vor dem Weckerklingeln um fünf Uhr noch herum. Heute möchte ich zeitig aufstehen, um die relative Kühle des Morgens für Bewegung zu nutzen. Ich möchte in Bewegung bleiben und meinen Kalorienverbrauch so gut es eben geht (!) auch während der heißen Zeit oben halten.
Zum Frühstück gibt es Kraftfutter mit Wassermelone. Heute verzichte ich darauf, die Frucht-Joghurt-Quark-Mischung aus dem Kühlschrank in der Mikrowelle aufzuwärmen. Das kalte Essen passt gut zum Sommer.
Morgenspaziergang
Bevor ich vor dem Mac festeise (seltsames Bild zu dieser Jahreszeit!) laufe ich los mit Wasser und Kaffee im Gepäck.
Draußen spürt man durchaus die Gewitterfeuchte der Nacht in der Luft liegen, aber die Temperaturen sind gesunken und deshalb ist es einigermaßen angenehm.
Der Stadtwald glitzert in der Morgensonne.
Im Waldbüro blogge ich ein wenig herum und trinke Kaffee. Es fällt mir mal wieder schwer, nicht direkt ins „Dinge erledigen“ zu verfallen sondern den Moment zu genießen.
Kaputter Hitzetag
Als ich mich wieder auf den Weg in die Stadt hinunter mache, wird es schon deutlich heißer.
Ich mache noch meine zwei Einkäufe (Getränkemarkt, Discounter), dann verkrieche ich mich in die Bärenhöhle.
Zu Mittag gibt es Fischstäbchen und Krautsalat (muss beides mal weg). Danach ein eher schlechtes Mittagsschläfchen. Ich hänge rum, zocke „The Witcher 3“ und kann mich zu nichts aufraffen. Es ist irgendwie einfach zu warm.
Ich kann mich auch nicht so richtig darauf einlassen, einfach nichts zu tun und wäre gerne aktiver.
Taschenlust
Ich habe Lust, mal wieder eine meiner anderen Umhängetaschen zu verwenden. Die aktuelle Vaude-Tasche ist ja doch recht groß und ich würde gerne wieder mehr in den (großen) Rucksack auslagern. Oder ob ich einfach mehrere Taschen je nach Anwendungsfall abwechselnd nutzen könnte? Dann müsste ich immer umpacken und es bestünde die Gefahr, das ich wichtige Dinge in der „falschen“ Tasche vergesse.
In solchen Kreisen bewegen sich meine Gedanken.
Später Salzkauf
Mein Körper zahlt Salzsteuer. Gegen 18 Uhr habe ich Hummeln im Hintern und gehe zum Edeka, um neue Bratröllchen zu kaufen. Dabei landen auch Erdnüsse und Salzbrezeln, Jalapeño-Aioli und Zaziki in meinem Einkaufswagen.
Daheim esse ich dann ganz viel davon auf. Immerhin halte ich mich an das Zuckerverbot und Chips habe ich auch keine gekauft. Wieder denke ich nach dem Essen: „Warum schmeiße ich nicht einfach ein Stück Tofu in den Speisefön und würze ihn ordentlich? Dann werde ich wenigstens satt!“
Ich schaue weiter The Witcher und spiele weiter The Witcher bis es sehr dunkel ist.
Doofer Tag.