Nacht
Mittelschlechte Nacht mit häufig unterbrochenem Schlaf. Erst spät setze ich die Ohrenstöpsel ein und dann geht es besser.
Träume wild und wirr.
Morgen
Ich stehe gegen halb sieben Uhr auf. Kraftfutter mit dem Rest Wassermelone. Obstfreuden. Ich setze einen ziemlich starken Kaffee auf, denn ich will heute mit dem Roman weiter kommen. Vielleicht funktioniert es ja besser, wenn ich das Überarbeiten in mehrere, kleinere Häppchen aufteile? Ich schreibe mehrere Aufgaben „Roman überarbeiten“ in meine Todo-Liste.
Der momentane Lieblingskaffee schmeckt mir auch heute ziemlich gut: Kräftig, würzig, nussig.
Eine halbe Stunde verreise ich nach Böhmen zur Entspannung, denn setze ich mich an die aktuelle Szene. Ich schaffe es, eine halbe Stunde konzentriert zu arbeiten. Das lässt hoffen.
Herrenmantel

Eigentlich spiele ich Heinrich ja als einen „Guten“. Dennoch bin ich des nächstens in die Apotheke eingebrochen, habe mich nach oben in die Privatgemächer des Apothekers geschlichen und ihm den „Herrenmantel“ aus der Truhe geklaut. Den besten Herrenmantel des Spiels habe ich in der Hauptstory leider verpasst. Der Mantel schützt gut und macht trotzdem ein bisschen was her.
Gutscheinereien
Die Sonne kommt raus und guckt so freundlich. Nach einem Ausflug in den nahen Getränkemarkt (ich habe damit begonnen, meine Wasservorräte im Keller mal wieder umzuschichten) laufe ich in die Stadt. Ich habe nämlich noch einen Geschenkgutschein von meinem Geburtstag übrig und möchte ihn in der örtlichen “Unterwegs“-Filiale einlösen. Mit einem leichten Schrecken stelle ich fest, dass die Filiale in Duisburg demnächst schließen wird. Das finde ich sehr schade.
Mein Konsumwunsch wird allerdings befriedigt, denn seitdem mir letztens der Rucksack im Regen ein wenig abgesoffen ist, möchte ich so ein Schutzdingen dafür haben. Der freundliche Mitarbeiter probiert mehrere Schutzdinger für mich an und ich nehme noch einen Edelstahl-Thermobecher dazu, um die Gutscheinsumme zu erreichen.
Stadtbibliothek
Nach dem Einkauf mache ich einen Abstecher in die Stadtbibliothek und arbeite weiter am Text. Ich komme ein paar Absätze weit und muss dann aber mal wieder nachdenken.
Das klappt gut bei einem Kaffee im Café im Stadtfenster.
Lachsmittag
Als ich aus der Stadtbibliothek komme, habe ich Hunger und Appetit. Erst zieht es mich zum Fast Food, aber als ich in mich gehe, stelle ich fest, dass ich lieber etwas “Vernünftiges“ essen möchte. Ich entscheide mich für das kleine Fischrestaurant auf der Düsseldorfer Straße (Name vergessen). Hier esse ich gebratenen Lachs und der schmeckt gut. Zum Nachtisch gönne ich mir bei Backwerk noch eine Brezel.
Die Esslust ist heute mittelstark. In meinem Kopf wispern die Geister von Speiseeis und Süßgebäck. Aber ich will mich jetzt wirklich wieder vom Zucker entwöhnen.
Schlafzimmerfenster
Daheim putze ich das Schlafzimmer und kämpfe gegen hausgroße Staubmäuse. Der KV-4-Fenster-Kärcher, den ich mir mal (im letzten Jahr?) gekauft habe, funktioniert nicht mehr richtig. Da habe ich mal wieder Elektroschrott gekauft. Der Fenstersauger funktioniert noch prima und eigentlich brauche ich das Brumm-Bügeleisen auch nicht. Ein feuchter Lappen reicht auch.
Nach erstaunlich kurzer Zeit kann ich wieder nach draußen gucken. Der Himmel ist voller Streifen.
Das Schlafzimmer hat nun wieder ungefiltertes Tageslicht und ist weitgehend entstaubt. Ich bin auf das Schönste fassungslos.
Waldspaziergang
Da noch die Sonne scheint, mache ich einen kleinen Spaziergang durch den Stadtwald. Nach den virtuellen Wäldern in Böhmen ist der analoge Wald in Duisburg eine schöne Abwechslung. Als Regen aufkommt (ich empfehle Regenvorschau), mache ich mich schnell auf den Heimweg.
Abends Mittelalterreisen
Nicht nur am Computer, sondern auch zwischen Buchseiten kann ich ins Mittelalter reisen, denn ich beginne mit dem Buch „Reisen im Mittelalter“ von Anthony Bale. Es lässt sich ganz gut an.
Zeitig zu Bett.