Nacht
Ruhige, schlafvolle Nacht.
Traum vom Keller
Mir träumt, dass ich den Keller aufräumen will. Dort treffe ich auf W., der aus irgendeinem Grund einen Schlüssel für die Tür hat. Er meint, dass das Trampolin im Sommer draußen eine Gefahr darstellen könne, weil damit ja auch Feuerwerksraketen abgefeuert würden. Ich verneine und weise darauf hin, dass das Trampolin keinerlei Feuerwerk abschießen könne. Dann rieche ich Rauch und finde unter dem Trampolin mehrere brennende Holzscheite. Panisch lösche ich den Brand und mir fällt auf, dass neben den Scheiten Sprudelflaschen stehen. W. bestätigt meinen Verdacht und er gibt zu, dass er das Holz angezündet hat, um die kalten Sprudelflaschen aus dem Kühlschrank auf eine angenehmere Temperatur zu bringen.
Ich frage W., woher er eigentlich unseren Kellerschlüssel hat.
Morgen
Wieder sehr starker Hangover vom Promethazin. Fast den ganzen Vormittag hänge ich in den Seilen. Im Homeoffice geht mir die Arbeit so von der Hand, als wäre ich das Faultier „Flash“ aus dem Film „Zoomania“.
Mittagessen: Döner-Auflauf
Zu Mittag mache ich einen Auflauf aus Zucchini, Zwiebeln, Tomaten, Bohnen usw. sowie TK-Dönerfleisch. Das Fleisch kommt oben auf die Gemüsemischung drauf und wird im Ofen schön knusprig. Das Fett läuft nach unten durch und suppt um die Bohnen herum. Ganz zum Schluss lege ich noch eine dünne Schicht Gouda auf den Auflauf.
Das Essen schmeckt recht gut. Unter das Gemüse habe ich noch zwei Eier und ein paar Fertigsoßen gemischt, die mal weg mussten.
Früher Feierabend
Ich kann mit einer Kollegin den Hotlinedienst tauschen und früh Feierabend machen. Fühle mich wieder sehr verloren und versuche, die Leere mit Hausarbeit zu füllen. Nach der täglichen Meditation geht es schon besser. Immerhin ist jetzt die Küche gewischt.
Abend
Ich spiele eine Stunde Kingdom Come: Deliverance 2 und suhle mich in Reminiszenzen. Dann weiche ich die sterbliche Hülle in warmem Badewasser ein bevor ich ihm, in Decken gewickelt, den Text von Bret Devereaux über Sparta vorlege.
Danach zeitig zu Bett.