Nacht
Mittelgute Nacht. Träume nicht erinnerlich.
Morgen
Als ich am Morgen erwache, spüre ich die Hitze des letzten Tages und auch die 30.000 Schritte deutlich. Sie erinnern mich daran, dass ich bald 52 Jahre alt werde. Der Morgenspaziergang fällt ein wenig kürzer aus als sonst.
Das Draußen ist auch um sieben Uhr morgens schon oder noch ziemlich warm. Es fühlt sich an, als würde ich die Sommerhitze schon in mir selber spüren. Als hätte ich die Hitze verinnerlicht und würde sie mit mir herumtragen.
Als Kontrast dazu hängt der Himmel voller Schäfchenwolken. Gelbwestenmänner nutzen den frühen Morgen für ein Geprötter mit Rasenkantenschneidern. Das ergibt eine seltsame Mischung aus Freibadverheißung und der Wüste Gobi.
Pflegeberatung
Ich mache einen Termin für eine Pflegeberatung. Mal schauen, was das so bringt.
Arbeitstag
Der Arbeitstag war eigentlich dazu gedacht, noch in Ruhe ein paar Dinge abzubinden (wie eine gute Soße), um mich dann entspannt der Vorfreude auf den langen Urlaub (3 1/2 Wochen!) zu widmen. Stattdessen rede ich gefühlt den halben Tag. Immerhin sind nahezu alle Gespräche konstruktiv und bringen die Dinge voran.
Hunger
Viel Hunger. Bin wohl im Verbrennermodus. Nach der Anstrengung gestern ist das eigentlich kein Wunder. Ich ringe mit mir, ob ich Eis essen sollte oder könnte. Argumente wandern durch mein Gehirn, welche sagen: „Es ist doch Sommer!“. Gegenargumente warnen vor einem erneuten Zucker-Craving.
Ich esse mein Mittagessen, ein überbackenes Käsebrötchen mit Ei, Putenschinken und Gouda, recht früh. Am Nachmittag dann noch Bratröllchen und Kimchi. Der Magen ist voll, der Kopf will noch mehr.
Im Notfall kann ich noch Obst in Joghurt schnippeln. Das hat auf mein Suchtgehirn nicht so katastrophale Auswirkungen wie Eis oder Süßgebäck.
Das Aufschreiben ist hilfreich und erdet mich. Ich kann spüren, dass der Magen gefüllt ist, bzw. etwas zu tun hat. Der Drang, etwas zu essen, lässt nach. Ich schaue auch mal auf die Liste von Dingen, die ich heute noch erledigen will und schiebe großzügig. Es ist auch nichts Dringendes dabei. Nur die Küche will ich unbedingt mal wischen. Das reicht eigentlich schon fast als Tagesziel.
KCD1: Questfund
Abends spiele ich ein wenig KCD1 und bin voller Nostalgie. Irgendwann wundere ich mich doch darüber, dass es noch zwei Questmarker-Sternchen auf der Karte gibt. Ich reite zum Schenke auf der Waldwiese und nun ist die Quest „Maskerade“ freigeschaltet! Vielleicht habe ich bisher auch einfach nur nicht den richtigen NPC („Matthäus“) angesprochen. Jetzt läuft eine ganze Nebenquest (eine Quest-Reihe) an, die ich noch nie, nie gespielt habe bei all den hunderten von Spielstunden im Böhmen des Jahres 1403.
Bin ein wenig aufgeregt, muss aber dann doch bald zu Bett. Bald ist Urlaub!