2026-07-13: Workshop

Nacht

Eher schlechte Nacht. Ich muss häufig “raus“.

Traum vom fernen Geburtstag

Mir träumt, ich habe Geburtstag und in den Niederlanden wollen wir mit der alten Handballmannschaft auf einem Campingplatz zelten und feiern. Noch aber bin ich mit meinem Bruder daheim. Er bekommt eine Nachricht und berichtet mir, dass die Kameraden erst gegen Nachmittag auf dem Campingplatz ankommen werden. Sie haben ihren Anschlusszug verpasst und in dem Restaurant, in dem sie zu mittag essen wollten, gab es keinen Platz mehr.

Wir gehen noch mal den Lageplan des Campingplatzes durch: Platz 23, Haus 4.

So langsam wird es allerdings auch für uns Zeit, aufzubrechen.

Dann spielt die beste Ex-Frau von allem mit dem Thronfolger, der ein sehr agiles Baby ist. Sie spielen das “Ich purzel auf Dich zu!“-Spiel. Dann kommt die neue, junge Social-Arbeiterin und will das vorgeschriebene, aktuelle Babyfoto machen. Der Kleine will nicht. Die Social-Arbeiterin bringt Kuchen und fragt mich, ob ich wirklich keinen Zucker essen darf. Ich bestätige, habe aber plötzlich einen süßen Geschmack im Mund.

Morgen

Ich wache um halb vier Uhr auf und weiß schon, dass ich noch mindestens eine Stunde Schlaf brauche. Also schiebe ich den Wecker auf fünf Uhr. Leider habe ich ja keine schlaue Uhr, die mir, wenn ich mal schlecht geschlafen habe, sagt, dass ich schlecht geschlafen habe. Auch in Sachen Müdigkeit muss ich also auf mein Gefühl verlassen.

Der Schlaf bis zum Wecker ist tief.

Frühstück ist unauffällig. Gegen die angenehme morgendliche Kühle ziehe ich den dünnen Hoodie an.

Mittagsmuscheln

Mittagsspaziergang zum Schwanenspiegel. Ich sehe viele große Muschelschalen im Wasser. Die Muscheln bekämpfen hier wohl die Algenplage.

Workshop, Heimweg

Kollegin E. und ich geben unseren Workshop und überziehen diesmal nur leicht. Wir sind gut eingespielt. Danach sind wir erst einmal geplättet.

Heimweg den Rhein rauf bis zum Kunstakademie. Hier sehe ich mehrere junge Frauen, die große Pinsel tragen und das erfüllt mich mit nicht unerheblicher Freude. Hofgartenstaub und aufgeregte Tauben. Vorbei an koreanischem Barbecue.

Für den RE3 wird es knapp, aber vielleicht schaffe ich ihn noch! Natürlich fällt die Gleisänderung zu meinen Ungunsten aus und ich muss bis Gleis 20 rennen. Gleis 20 liegt ungefähr bei Bonn.

Immerhin (da ist es wieder!) kriege ich den Zug und er ist angenehm temperiert.

-1,5 bis Urlaub.

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