2026-06-24: Legacy Migration

Nacht

Die Schlafmaske hilft mir beim Einschlafen. Als ich dann irgendwann nachts wach werde und es dunkel ist, nehme ich sie ab. Allerdings wache ich ungefähr geschätzt jede Stunde auf. Es ist einfach zu warm.

Die Träume gehen wir ineinander über. Ich bekomme keinen Erzählstrang hin. Dann sollen die Träume einfach vergehen wie der Tau am Morgen.

Morgen

Ich bleibe so lange im Bett liege wie möglich. Dann schlurfe ich recht lustlos ins Homeoffice.

Arbeitstag

Eine Besprechung mit einer Kollegin bringt mich wieder auf Trab. Für die anstehenden Schulungen haben wir beide wieder etwas zu tun und sind auch wieder besser im Thema. Ein Blick auf die Anmeldelisten überrascht uns positiv, denn es haben sich doch schon einige Leute angemeldet. Es macht doch mehr Freude, wenn es jemanden interessiert, was man so anstellt!

Dann bekomme ich noch eine mysteriöse Terminanfrage. Es scheint vielen Menschen sehr schwer zu fallen, mal eine oder zwei Zeilen zu schreiben, um die Angefragten nicht rätseln zu lassen, zu was für eine Art Termin sie denn gebeten werden. Ich google “Legacy Migration“ und kann mir aus den Ergebnissen und dem Verteiler der Eingeladenen Personen grob etwas zusammenreimen.

Black and White

Ich stelle das Display meines Zerowriters Ink von “schwarz auf weiß“ auf “weiß auf schwarz“ und erhöhe noch den Kontrast ein bisschen (dadurch wird das E-Ink-Display eine Spur langsamer). Jetzt sieht das Gerät plötzlich unglaublich edel aus.

Mir macht das Gerät laufend Freude. Ich kann sogar die SD-Karte aus dem Zerowriter in den Mac stecken und meine Tagebuch- und Blogeinträge einfach so weiter schreiben.

Gruppe

Der Gruppenraum ist überhitzt. Immer, wenn wir versuchen, zu lüften, macht draußen jemand Krach. Motoren dröhnen, Lautsprecher brüllen. Es ist doch schön zu hören, dass die Menschen immer zuallererst an sich selber denken. Ich muss mich heute zusammenreißen, da ich wegen des Themas ein bisschen überengagiert bin. Immerhin bemerke ich das früh genug und nehme mich zurück.

Nach der Gruppe gehe ich bei Sawadi essen. Vielleicht sollte ich – so lange ich noch zur Gruppe gehe – einen Besuch bei Sawadi einfach in meinen Essensplan integrieren.

Daheim telefoniere ich noch mit meinen Eltern. Meine Lieben schonen sich wegen der Hitze und sagen Termine ab. Wir vergewissern uns gegenseitig, dass wir vorsichtig sind.

Danach spiele ich noch eine halbe Stunde The Witcher 3 und folge dabei dem Geist eines ungeborenen Kindes. Was man halt so macht als Hexer.

Zeitig zu Bett.

„KI“-Reden, „KI“-Artikel

In der Sache der mit „KI“ erzeugten Reden und Zeitungsartikel bin ich auf eine widerwärtige Art und Weise davon fasziniert, mit welcher Nonchalance sich doch einige dieser Hochleistungs-Medienmacker in die eigene Bedeutungslosigkeit faseln (lassen).

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