2026-06-23: ET, aber als Spinne

Nacht

Mittelgute Nacht bei offenem Fenster und verschlossenen Ohren. Kaum Unterbrechungen.

Traum vom Traum

Mir träumt, ich bin mit dem kindlichen Thronfolger in meinem alten Jugendzimmer. Der Fußboden ist mit Spielsachen übersät. Wir hocken hier und spielen engagiert. Doch ich werde immer müde und strecke mich aus. Dem Kleinen macht das nichts aus. Er hat gute Laune.

Mit träumt von einer Science Fiction-Geschichte. Die Menschheit hat das Sonnensystem besiedelt und macht sie auf zum Sprung in die Galaxis. Doch die Menschheit ist technologisch noch nicht so weit. Da folgt die Sensation: Es gibt Kontakt mit einer außerirdischen Zivilisation! Die Außerirdischen sind uns Menschen technisch weit überlege und glücklicherweise freundlich. Jedoch erinnert ihr Äußeres sehr an Spinnen und das macht den Menschen Angst. Diese Angst wird durch die Tatsache verstärkt, dass die Außerirdischen sich von Tieren ernähren, die uns Menschen durchaus ähnlich sehen. Es gibt auch einzelne Aliens, die sich den Verzehr von Menschen als sehr reizvoll vorstellen (No King Shaming – oder besser doch?). Zwar verbietet die Arachniden-Regierung ihren Bürger das Essen von Menschen und selbst Menschenverzehrungs-Pornographie wird verboten (ebenso das Kochbuch “How to cook humans“), jedoch bleibt ein Rest Zweifel. Die Aliens sind aber auch zu gruselig!

Nun muss aber eine menschliche Polizeibeamtin einen Mordfall im Asteroidengürtel lösen und dafür mit den Außerirdischen zusammenarbeiten. Wenn das mal kein Stoff für eine Netflix-Serie ist …

Morgen

Der Wecker weckt mich um vier Uhr, aber weil es in meinem alten Jugendzimmer auf dem Fußboden so gemütlich ist, bleibe ich noch bis halb fünf Uhr liegen.

Es hat sich ein wenig abgekühlt (18-19 Grad) und ich lüfte tüchtig durch.

Dann mache ich meinen Waldspaziergang im Morgengrauen. Bloggen im Waldbüro.

Energie

Ich habe schon lange nicht mehr über fehlende Energie gejammert und muss die jammerhungrigen Lesefröschlein auch jetzt enttäuschen: Die Energie kommt langsam zurück, die Balance zwischen dem Verbrauch von Energie und der Erholung läuft ein wenig besser.

Feierabend

Eine Kollegin übernimmt glücklicherweise für mich den Rest der Hotline-Zeit und ich kann früher Feierabend machen. Bin unvorstellbar müde.

Wege in der Hitze

Nach Feierabend laufe ich zur Hauptpost in der Kommandantenstraße, um meine Schlafmaske abzuholen. Dabei trage ich den Safarihut, denn wie ich schon mal schrieb: Ab 30 Grad im Schatten schmilzt der Drang nach Würde. Der Weg ist tatsächlich ziemlich beschwerlich. Immerhin geht es bei der Post recht flott. Die Menschen hier sind erstaunlicherweise trotz des stressigen Andrangs (Paketeinlieferungen, Paketabholungen, Beratung für komplexe Vorgänge wie der Versand lebender Dinosaurier nach Peru) meist sehr gut gelaunt und höflich.

Mit der Maske im Rucksack kaufe ich noch im Biosupermarkt alkoholfreies Bier, denn mir steht – wenig überraschend – der Sinn nach Erfrischung.

Abend

Abends dann Abhängen bei alkoholfreiem Bier. Ich esse noch Weintrauben mit Joghurt. Fasten kriege ich bei dem Wetter gerade nicht so gut hin.

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