2026-05-31: Unruhe, Gewitter

Nacht

Mittelgute Nacht. Die Träume sind hochkomplex und actiongeladen. Leider verdödele ich es mal wieder, sie zeitig aufzuschreiben. Notiz an mich: Notizbuch ans Bett! Notiz im Notizbuch: Notizbuch durchgucken nach Notizen, damit Du nicht vergisst, es ans Bett zu legen!

Morgen

Als ich gegen halb sechs Uhr aufstehen will, donnert es. Erst denke ich an rollende Müllcontainer, doch dann blitzt es und unser Müll blitzt nicht (wir sind ein ehrenwertes Haus!). Dann kommt Regen, vielleicht Hagel. Genauer kann ich das nicht feststellen, denn wegen des Gewitters muss ich ja jetzt noch erst im Bett bleiben. Dösen bis ca. sieben Uhr.

Das Gewicht ist auf 98 kg runter gerasselt. Die Glykogen-Speicher leeren sich wieder. Die Withings-App glaubt mir nicht, dass ich es bin, der auf der Waage steht.

Nach fast 24 Stunden Fasten frühstücke ich mein Kraftfutter (Banane, Erdbeeren). Wenn es heute den Tag so warm und drückend bleibt wie jetzt, wird die erste Mahlzeit des Tages vielleicht auch diesmal die letzte.

Unruhe

Durch die Gewitter bin ich in der Bärenhöhle festgenagelt. Gerne würde ich ein paar Runden drehen, aber das möchte ich nicht, wenn jederzeit ein Donnerwetter über mich hereinbrechen kann.

Dazu kommt noch, dass morgen die Arbeit wieder anfängt und mit ihr meine sozialen Ängste wieder stärker werden.

Tatsächlich hilft mir mal wieder meine Meditationsübung, ein wenig Abstand zu meinem unruhigen Geist zu bekommen. Ich setze mich erst einmal in den Schwingsessel und lese ein wenig im “neuen“ Buch “Das chasarische Wörterbuch“. Das habe ich ja mal als Jugendlicher gelesen und es mir vor einiger Zeit antiquarisch gekauft.

Die Ruhe tut gut. Ich muss nichts tun. Ich muss überhaupt nichts tun.

Hitzewärme, Blog-Archiv

Ein Morgen am Mac. Ich habe das alte Blog erfolgreich als HTML exportiert. Dabei bekam ich viel freundliche Hilfe auf Mastodon. Während die Dateien auf den neuen Server hochgeladen werden, lese ich die Feeds.

Durch das Gewitter heute Morgen ist es drückend geworden. Die Sonne prallt auf den Balkon. Die Wilde Malve ballert und reckt sich hoch. Ich komme mit dem Gießen kaum hinterher. Der alte Dyson-Gründer mag ein dummer Brexitier sein, aber Der Ventilator, den er gebaut ist, rettet mir jetzt das feuchte Hinterteil.

Field Writing

In Duissern treffe ich zufällig CK und wir quatschen fröhlich eine Runde miteinander. Wir wollen uns demnächst mal wieder mit dem Kollegen L. treffen. Das tut gut.

Mein Weg führt mich über den Kaiserberg in den Stadtwald. Ich laufe und laufe, während die Musik meine Ohren und mein Gehirn massiert. Ich höre Musik, die für mich da ist und die mir gefällt. Niemand kann sie mir madig machen.

Im Wald sind die Bäume so hoch! Meist schaue ich dann doch nicht nach oben, wenn ich über den weichen Boden laufe. Ich komme wieder bei mir selber an. Der große Bär nimmt den kleinen Bär in die Arme und wiegt ihn sanft.

Die Ängste ebben langsam ab.

Planänderungen

Wegen eines kleinen familiären Notfalls muss ich noch schnell nach Meiderich. Vom Stadtwald aus hetze ich zum Hauptbahnhof und bekomme noch gerade eine U79.

Der Einsatz ist erfolgreich, alles ist im grünen Bereich beim Verwandten. Er ist aber ganz schön verwirrt. Immerhin funktioniert sein Fernseher wieder und er hat wieder Wasser zu trinken.

Als ich daheim wieder ankomme, verschiebe ich die Arbeit am Roman auf Dienstag (montags wird traditionell nicht am Roman gearbeitet, weil der Arbeitstag so anstrengend ist).

Der Tofu Rosso für das Rübli morgen liegt im Speisefön. Ich fühle mich wie der rote Tofu.

Blogroll

Ich habe die Blogroll veröffentlicht und hoffentlich vergesse ich nicht, sie zu pflegen und zu erweitern.

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