2026-10-28: Mittwoch
Filament
Nacht
Recht gute Nacht mit Ohrenstöpseln “drinne”. Ich weiß nicht, ob es an den Stöpsel liegt, oder am “Sockentee” (Schlaftee), aber ich wache zwischendurch nicht mehr ganz so heftig auf wie sonst.
Träume nur noch in bunten Fetzen erinnerlich.
Morgen
Ich stehe gegen fünf Uhr auf und erst nach dem Frühstück fällt mir ein, dass ich ja an Heimarbeitstagen auf große Spaziergänge im Dunkeln verzichten möchte. Wieder setze ich mich in den Schwingsessel anstatt mich wieder ins Bett zu legen. Diesmal aber aus Absicht, denn ich will nur ein halbes Stündchen ruhen und mich an den PC setzen. Falsch gedacht! Natürlich penne ich fast bis Ultimo. Immerhin (!) kann ich es mir erlauben, mit meiner Zeit machen zu können, was ich will oder brauche.
Pausenspaziergang
Mittags Rotkohlgemüse mit Spiegelei, dann ein Spaziergang durch einen herrlichen Herbsttag. Es fühlt sich so an, als hätte ich mich aus der Müdigkeit herausgekämpft.
Filament
Heute lerne ich das Wort Filament, denn das piekse ich mir in den Oberarm für die Glukosemessung. Es tut - ischwör! - überhaupt nicht weh. Dann erkennt die App den Sensor und er Sensor braucht eine Stunde, um aufzuwachen. Dann kann es losgehen. Das alles geht gut und einfach von der Hand. Ich weiß nicht, wie Diabetikys das so sehen, aber das alles erscheint mir auf die ersten Handgriffe hin recht komfortabel.
Ich bin sehr gespannt auf die Messungen.
Mein zehnjähriges Ich
Der ehemalige israelische Militärchef heißt tatsächlich “Eisenkot” und mein inneres Zehnjähriger kriegt sich kaum ein vor Lachen.
Linux-Umstieg
Es sei noch schnell vermerkt: Seitdem ich die automatische Zuweisung von Tags, Dokumentarten usw. in Paperless deaktiviert habe, gibt es auch keine “Out of Memor”-Fehler mehr. Da ich solche Automatismen eh nicht sonderlich mag, ist das kein Verlust für mich.
Feierabend, Spaziergang
Ich mache pünktlich um 16 Uhr Feierabend. Nach einer kurzen Runde Cyberpunk 2077 schicke ich einem Bekannten eine Nachricht und frage ihn, ob er Lust hat, mit mir eine Runde zu spazieren zu gehen. Er hat und ich sortiere mich schnell und hole ihn ab.
Wir laufen durch den Stadtwald, bis die Dunkelheit uns zurück in bebautes und daher beleuchtetes Gebiet gruselt. Da er noch eine andere Verabredung hat, verabschieden wir uns irgendwo in der Schornsteinsiedlung.
Abend
Daheim springe ich nur noch unter die Dusche. Danach setze ich mich mit einem Manga-Band in den Schwingsessel. Der PC bleibt im Ruhemodus.