2026-10-16: Freitag
Drubbeliger Tag
Nacht
Ganz gute Nacht ohne Ohrenstöpsel.
Mir träumt, dass ich im Fernsehen eine Reportage über eine erfolgreiche ukrainische Drohne namens “Burek“ sehe. Die Drohne kann trotz ihrer geringen Größe erstaunliche 200 Kilometer weit fliegen. Ein junger Mann will diese Drohne ehren.
Dann verreise ich. Erst geht es mit dem Bus nach Obertorf, weil man seit einiger Zeit nur dort in den ICE umsteigen kann. Im Bus treffe ich die beste Ex-Frau von allen und einige ehemalige Arbeitskolleginnen, welche eine Dienstreise machen.
In Obertorf fahren die Bauern Stühle heran. Alles ist festlich geschmückt. Später soll ich mit einer amerikanischen Expedition zusammen ins ewige Eis. Dazu bekomme ich weiche, sehr dick gefütterte Lederstiefel. Sie sind bequem wie Pantoffeln. Als ich nachfrage, wie viel die Stiefel gekostet hätten, nennt man mir den Betrag von 50 Dollar. Ich finde das für Echtleder ganz schön günstig und führe das auf unterschiedliche Preisniveaus zurück, aber man bescheinigt mir, dass Schuhe in den USA genau so viel kosten würden wie in Deutschland.
Morgen
Ich bin schon vor dem Wecken wach und genieße die kuschelige Wärme der Gewichtsdecke. Dann geht es pünktlich um halb fünf Uhr aus den Federn. Das Kraftfutter mit zwei Äpfeln braucht heute ungewöhnlich lange, um gegessen zu werden.
Am Bahnhof setze ich auf die S1 um 05:55 Uhr statt auf den RE5 um 05:42 Uhr, allerdings bin ich dann doch früher am Gleis. Als ich schon damit rechne, den RE% nebenan vorbei ziehen zu sehen, spült ihn mir ein Gleiswechsel direkt vor die Füße.
Arbeitstag
Ein Arbeitstag mit Aufs und Abs (nicht: Apps). Aufreger, nette Gespräche. Die Kollegin aus einem fernen, riesigen Land zurück und erzählt, während ich staunend zuhöre.
Die Mittagspause fällt irgendwie aus, was sich am Abend rächt.
Abend
Zum Feierabend verzichte ich auf den Gang zum Hauptbahnhof und nehme gemeinsam mit der Fernreisenden die Straßenbahn. Erst verabschieden wir uns (ich möchte die RE19 nehmen, sie die S6), dann treffen wir uns am S-Bahn-Gleis wieder, weil mir der Zug vor der Nase weggefahren ist. Da kommt aber auch schon meine S1.
Daheim schlaffe ich ein wenig ab. Telefonat mit den Elten, wo die Krankheit grassiert.
Sehr früh zu Bett.