2026-10-02: Freitag
Nacht
Erst will der Schlaf trotz totaler Müdigkeit nicht kommen, dann schlummere ich relativ tief, dank der Ohrenstöpsel. Aufwacher gegen 0 Uhr, 2 Uhr und dann mehr oder weniger wach ab 3 Uhr. So ist das halt.
Träume wirr aber in einer Art konstruktiv-heimeligen Stimmung.
Morgen
Ich stehe um kurz vor vier Uhr auf. Zum Frühstück Kraftfutter mit Weintrauben. Fühle mich einigermaßen erholt, innerer Akku bei ca. 70%. Die Aufgeregtheit von gestern ist verflogen. Der Schlaf hat das Hirn zurückgesetzt.
Selbstannahme
Mit unerfüllbaren Anforderungen und Wünschen konfrontiert, bemerke ich, dass ich mich trotzdem selbst annehmen und mögen kann. Der kleine Bär wird gesehen.
Wachheit
Auf dem morgendlichen Fußmarsch viel Klarheit und Wachheit. Gehe innerlich auf Distanz, fühle mich frei und bei mir selber. Das hätte ich gerne häufiger oder sogar dauerhaft, aber leider kann man solche Momente nicht festhalten. Genießen kann ich sie schon und hoffen, dass ich es hinbekomme, die Bedingungen für die Momente zu schaffen.
Halbwegs tiefer Schlaf ist natürlich sehr hilfreich und kein erschöpftes Darniederliegen.
Auf der Fahrt mit der S1 schreibe ich spontan eine kleines Geschichte. Hätte nicht gedacht, dass die Kreativität noch mal so sprüht.
KI-müde
Ich bin nicht nur einfach so müde, ich bin auch KI-müde. Mag mich mit dem Thema nicht mehr befassen müssen, mag nicht darüber reden, mag nichts darüber lesen. Es ist einfach viel zu anstrengend, mit so einer Faselmaschine Umgang zu haben. Da lerne ich lieber selber, denn das geht letztendlich schneller.
KI-müde 2
“Haben Sie den Text vorher noch durch die KI gejagt?“ fragt der Chef. “Natürlich!“ lügt der Angestellte.
Agenturgründung
Würde ich eine Agentur gründen, welche sich mit der Entwicklung des Ruhrgebiets befassen sollte, so würde ich sie “POTTenzial“ nennen. Soche Sachen denke ich manchmal und traue mich nicht, nach dem Begriff zu googlen aus Angst, dass es so etwas schon gibt.