Kieselblog

Mein Tagebuch

2026-08-14: Freitag

Recherche

Nacht

Eine Nacht wie ein guter Kumpel. Die Ohrenstöpsel vertiefen den Schlaf bis ungefähr ein Uhr nachts, dann nehme ich sie raus. Die Träume sind wie so häufig in der letzten Zeit bunt und wirr.

Morgen

Ich wache gegen kurz vor vier Uhr auf, bleibe dann noch gemütlich bis ca. viertel nach vier Uhr liegen. In der letzten Zeit mag ich nicht direkt nach dem Wachwerden aufstehen, sondern möchte lieber langsam in den Tag gleiten. Sollte ich es mal schaffen, mein Schlafzimmer komplett zu verdunkeln, sollte ich mich noch einmal mit dem Thema "Tageslichtwecker" befassen.

Das Gewicht ist heute wieder knapp dreistellig. Eine normale Schwankung. Die Trendkurve zeigt klar weiter nach unten.

Das Draußen ist wärmer geworden, aber man kann es noch gut aushalten.

Ich bin ganz erstaunt, dass das Wochenende schon vor der Tür steht.

Mittagspause

Es ist warm. Sehr warm. Aber irgendwie dennoch erträglich, weil ein leichter Wind geht. Vielleicht gewöhne ich mich auch an die Temperaturen. Dass ich wieder ein wenig leichter geworden bin, hilft sicher auch. Außerdem schlägt das Antibiotikum ja an und mein Körper wird weniger durch den Infekt geschwächt.

Recherchen

Auf der Arbeit habe ich eine ziemlich dicke Recherche vor der Brust. Es handelt sich um einen dieser Aufträge, bei denen ich erst einmal mehrfach Dinge wie "Uhhh!", "Ahhh!" und "Eieieieiei!" sage. Dann drucke ich mir den Auftrag aus (!) und lege ihn neben die Tastatur. Der Ausdruck wandert vor die Tastatur, dann dahinter. Dann lese ich den Auftrag noch einmal durch und denke "Ach! Ach!". Doch ein Lächeln zur rechten Zeit rettet mich. Der Problemlösermotor in meinem Kopf springt stotternd an. Einen Tag und einen halben Arbeiten ein paar Funktionen meines Gehirns im Hintergrund an einer möglichen Recherchestrategie. Dann übe ich mich in der Bedienung unserer neuen Pressedatenbank - etwas, was ich bisher geflissentlich umschifft habe. Doch nun ist der Rhein kaum noch schiffbar und ich muss ran. Die Technik dieser Datenbank ist wie ein ganz spezielles Kind mit ganz besonderen Eigenschaften. Es ist wichtig, bei Reden über das Kind die ganz spezielle Besonderheit seiner Fähigkeiten immer laut zu betonen, damit niemand oder alle auf den Gedanken kommt, was man wirklich meint.

Immerhin kann man vernünftig trunkieren, mit Boolschen Operatoren und sogar mit Klammern arbeiten. Wie so ein Suchstring wohl sein darf?

Ich formuliere meine Suchanfragen vorher in NPP und kopiere sie dann ins Suchfenster, weil die GUI der Datenbank so furchtbar fancy ist.

Ein längeres Telefonat mit dem Auftraggeber. Die Strategie beginnt sich zu formulieren. Umfangreiche Recherchen bedingen häufig Vorrecherchen. Die können Spaß machen, wenn man z.B. die Nuss knacken muss, eine Liste bestimmter Kommunen zu bekommen. Diese Liste will ich in meinen Suchstring einbauen.

Ich bin mal gespannt, ob meine Ergebnisse besser werden als das was "Perplexity so ausspuckt". Wobei ich möglicherweise hier und da auch auf die Mithilfe eines Sprachmodells zurückgreifen werde.

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