Kieselblog

Mein Tagebuch

2026-08-08: Samstag

Schaumküsse vom Cyberpunk

Nacht

Mittelunruhige Nacht. Die Träume bleiben den halben Tag über im Geist hängen, aber ich bin zu erschöpft, um sie aufzuschreiben.

Erschöpfung

Wieder ein zerrissener Tag. Einerseits bin ich müde und erschöpft, schlafe ständig ein. Dann bin ich wieder zu unruhig, um mich um mich selber zu kümmern.

Der Geist sagt andauernd: „Lecker! Lecker!“ und ich esse sogar Schaumküsse mit Tiramisu-Geschmack. Große Lust auf Ablenkung.

Erst am späten Nachmittag setze ich mich auf den neu gestalteten Balkon. Die Meditation bringt mich wieder mehr zu mir selber. Notiz an mich: Ab morgen wieder strikt direkt nach dem Aufstehen meditieren!

Ich möchte noch etwas Lesen, bin ich aber unglaublich müde. Liegt das vielleicht an der Infektion? Hoffentlich schlägt das Antibiotikum bald an!

Balkonzeit

Ich komme langsam zur Ruhe. Lese erst Manga, dann ein wenig im Buch. Irgendwo pöbelgrölen Männer. Fußball? Keine Ahnung. Allerdings bekomme ich Kopfweh.

Gerne würde ich noch einen Stück vom großen Stapel der noch ungelesenen Artikel abtragen, aber dafür reicht die innere Kraft heute nicht.

Abend. Cyberpunk 2077

Die Kopfschmerzen lassen nach. Da ich nicht bereits um 19 Uhr ins Bett gehen will, aber mein Gehirn für alles andere zu matschig ist, fange ich mal mit Cyberpunk 2077 an. Das war ja damals ein totales Desaster, aber durch ein wildes „Gesundpatchen“ (Formulierung habe ich vom Youtuber „Frag Nart“ geklaut) ist wohl ein ziemlich gutes Spiel daraus geworden.

Es dauert ein wenig, bis ich meine Spielfigur erstellt habe. Dann tauche ich in die dystopische Zukunft ab. Ich merke sofort, dass mich diese Welt nicht so sehr in sich hineinziehen wird wie die mittelalterlichen Fantasy-Welten, die ich so sehr mag. Dennoch hat die Spielwelt etwas. Sie sieht z. B. fantastisch aus. Die Figuren sind cool . CD Projekt Red kann ja sehr gut Dialoge und Geschichten, ähnlich wie Rockstar. Überhaupt wirkt Cyberpunk 2077 wie ein GTA in der Zukunft.

Lange spiele ich aber nicht, denn dann bin ich einfach zu müde.

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