2026-08-05: Mittwoch
Balkonkraftwerk, aber anders
Nacht
Ganz ordentliche Nacht. Auch in dieser kein Nachtschweiß.
Traum vom Kaffee-Anschlag
Mir träumt, ich fahre mit der Straßenbahn zur Arbeit. In der vollen Bahn fahren ein Kollege, seine Frau und sein Baby in einem Kinderwagen. Seine Frau erzählt groß herum, was die Bayern und vor allen Dingen Markus Söder so alles richtig machen. Beim Aussteigen widerspreche ich.
Mein Büro ist in einem kleinen Glasbungalow vor dem Haupthaus. Zum Einstempeln muss ich allerdings doch die Treppe hoch. In meinem Traum gibt es die große Freitreppe am Landeshaus nämlich noch. An der Stechuhr finde ich meinen Dienstausweis in meiner Brieftasche nicht. Rabattkarten, Mitgliedskarten — alles in mehrfacher Ausführung da, aber kein Dienstausweis! Laut fluchend mache ich mich auf den Weg zu meinem Büro. Dort will ich meine Brieftasche auspacken, den Dienstausweis suchen und alte Karten entsorgen.
Später bin ich dann im Haupthaus bei einem Kollegen und seiner Chefin zu Gast. Man hat mich darum gebeten, einen Vermerk zu schreiben. In ihm soll begründet werden, warum ein bestimmter Kaffee nicht mehr gekauft werden soll. Der Grund ist, dass vor kurzem im Krefelder Zoo jemand mit diesem Kaffee mehrere Silberleoparden-Makaken vergiftet hat. Ich denke sofort darüber nach, wie ich den Vermerk strukturieren kann und wen ich alles um Rat wegen der anzuwendenden Rechtsnormen fragen könnte. Aber es geht hier nicht nur um den Vermerk, sondern auch darum, wer der Täter sein könnte. Die Kollegen haben schon eine bestimmte Gruppe in Verdacht, die sie anhand einer bestimmten Wohngegend in Krefeld bezeichnen. Mir sagt der Straßenname nichts. Vielleicht eine linksradikale Gruppe?
Ich frage mich laut, wie man das Gift in das Affengehege bekommen hat. Ist man nachts in den Zoo eingebrochen? Ob das wohl leicht ist?
Doch als ich bemerken will, dass das eigentlich die Aufgabe der Polizei ist, wache ich auf.
Morgen
Der Wecker weckt mich um fünf Uhr, weil ich die Hoffnung nicht aufgebe, eine relative Morgenkühle für einen Spaziergang zu nutzen. Ich bin aber zu müde zum Aufstehen und schlafe bis halb sieben Uhr weiter. Ist auch in Ordnung.
Kaffee und Bloggen auf dem Balkon. Der Himmel ist bedeckt, es hat in der Nacht wohl ein wenig geregnet. Die Luftfeuchtigkeit scheint mir erhöht, aber die Temperatur ist aushaltbar.
Balkonstrom. Ablenkung
Ich habe zwei geschützte Steckdosen auf dem Balkon. Die benutze ich kaum. Jedes Mal, wenn ich sie benutzen will, muss ihr Kabeln, welches im Wohnzimmer aus der Wand kommt, in eine Steckdose stecken. Meine Vor-Vormieterin hatte nämlich panische Angst davor, dass jemand auf den (ziemlich geschlossenen) Balkon klettert und bei ihr Strom klaut.
Nun möchte ich aber die magische Tastatur an den Strom anschließen und natürlich kommt, was kommen muss: Ich hüpfe durch mein Wohnzimmer und wühle in den Kabelkisten nach einem langen USB-Kabel. Hatte ich nicht mal eines mit 2 Metern Länge? Wie lang darf so ein USB-Kabel eigentlich sein? Ob ich mir mal eines bestelle? Ein guter Freund von mir mit einer ADHS-Diagnose zieht in meiner Vorstellung wortlos die rechte Augenbraue nach oben.
Ich besinne mich und hole die große (30.000 mAh) Powerbank, welche ja auch mal wieder benutzt werden will.
Abends
Abends Besuch von der besten Ex-Frau von allen. In Bezug auf den kranken Anverwandten gibt es die Hoffnung auf eine entscheidende Verbesserung, aber auch die Angst vor einem Scheitern.