Kieselblog

Mein Tagebuch

2026-08-04: Kommentare. Schornsteinfeger. Pocketbook

Nacht

Unruhige Nacht. Ich muss wieder häufig auf die Toilette. Kein Schwitzen.

Mehrere wilde, bunte Träume, welche ineinander übergehen. Es kommt die große Jugendliebe darin vor, später dann auch noch jemand anderes.

Morgen

Ich bleibe bis ungefähr halb acht Uhr liegen. Fühle mich zerschlagen. Der gestrige Tag war doch ganz schön anstrengend. Ich bin dennoch froh, auf PureBlog umgestiegen zu sein, auch wenn das ein paar Bequemlichkeitseinbußen mit sich bringt.

Ich koche Kaffee und setze mich auf den Balkon. Die feuchtwarme Luft versetzen mich dann doch in Urlaubsstimmung. Eigentlich ist heute nicht so viel zu tun: Ich muss nachher das Bad putzen, weil der Schornsteinfeger kommt.

Noch 20 Lieferstops

Das PocketBook ist auf dem Wege zu mir. Das Badezimmer ist geputzt, ich habe in der Nacht nicht mehr extrem geschwitzt, die Schmerzen lassen nach und ich habe noch den Rest der Woche frei.

Werde ich langsam übermütig?

Fasten. Badezimmer

Heute lege ich einen Fastentag ein (= nur eine Mahlzeit am Tag), da ich morgen mit Freunden fein frühstücken werde. Da werde ich mehr und anders als gewöhnlich essen. Bis zum späten Vormittag fällt es mir leicht. Es ist auch wieder schon furchtbar warm. Es fällt mir schwer, mich auf das Putzen meines (kleinen!) Badezimmers zu fokussieren. Viel lieber würde ich mit dem neuen Blog herumspielen. Jedoch soll heute der Schornsteinfeger für die Gastherme kommen und ich möchte nicht, dass der gute Mann einen Schlag bekommt.

Wohlfühl

Das Bad ist dann doch geputzt. Ich esse Kraftfutter mit viel Wassermelone zu mittag. Anders als sonst stelle ich die Schüssel mit Melone, Quark und Joghurt nicht noch für zwei bis drei Minuten in die Mikrowelle, sondern mische alles direkt. Das Müsli schmeckt wunderbar kühl und erfrischend.

Nach dem Essen räume ich noch ein paar Badezimmerdinge zurück an ihren Platz. Ein seltsames Wohlgefühl bemächtigt sich meiner. Ich stelle es nicht in Frage sondern freue mich darüber. Vielleicht hat das Arbeiten am Server mein Empfinden der Selbstwirksamkeit gestärkt.

Schornsteinfeger. Gastherme

Der Schornsteinfeger kommt vorbei und bringt einen Lehrling mit. Ich bin wie immer hin- und hergerissen zwischen meiner Neugier zu erfahren, wie Profis so ihre Arbeit machen einerseits und meinem Unwillen, jemandem auf die Nerven zu gehen, andererseits.

Also eumele ich durch die Wohnung, während der Geselle dem Lehrling alles geduldig erklärt.

Die Therme ist weiterhin in einem sehr guten Zustand. Wie ich erfahre, ist sie Baujahr 1977 und damit "schon fast Rekord".

Pocketbook

Das Pocketbook kommt auch. Es ist sehr schnell eingerichtet. Die Anmeldung bei der Pocketbook-Cloud kann man (sofern man sie nutzt, ich möchte damit meine Leseposition zwischen dem E-Book-Reader und dem iPad synchronisieeren) über die Pocketbook-App und einem QR-Code machen, was ich sehr praktisch finde. So muss man nicht so viele kryptische Passwörter auf einer kleinen E-Ink-Touch-Tastatur eingeben.

Die Onleihe funktioniert auch. Ich leihe mir testweise ein Buch von Sigmund Freud aus und gebe es gleich wieder zurück. Sehr schön das alles!

Essen. Spaziergang. Eis

Am späten Nachmittag bekomme ich dann doch Schmacht und esse den Rest des Haferbrotes mit Putenbrustaufschnitt und Käse. Schmeckt gut.

Dann ein aufgeregter Spaziergang durch das Viertel. Allerdings ist es unglaublich heiß und drückend. Mir läuft der Schweiß in Strömen herunter. Also erkläre ich offiziell eine Eis-Ausnahme und hole mir bei Primavera drei Kugeln Eis im Becher (im Becher! Wie ein Erwachsener!). Es gibt wieder neue Sorten, darunter eine lemonig-zitronige und eine schokoladig-kirschige mit Butter-Crumble. Ich gehe mit dem Becher zu Carstanjens Garten (wo die Geister-Haltestelle drunter ist), setze mich auf eine Bank und esse mein Eis mit Genuss.

Dann laufe ich weiter. Unterwegs schreibt mir Lars und fragt, ob ich noch Unterstützung beim Installieren von Pure Comments benötige. Eigentlich habe ich überhaupt keine Lust auf Computerbasteleien, aber ein so freundliches Hilfsangebot möchte ich nicht ausschlagen und außerdem hätte ich die Sache ja auch gerne erledigt. Also laufe ich nach Hause.

Pure Kommentare

Mit der Hilfe von Lars installiere ich Pure Comments. Eigentlich klappt das wie am Schnürchen, einzig der Versand der Info-E-Mails macht Probleme. Meine Installation läuft beim Versand der E-Mails beim Mailserver von IONOS immer in einen Timeout. Ich meine, mich dunkel an etwas zu erinnern und tatsächlich: Statt des von IONOS selber angegebenen Ports 465 funktioniert es mit 587! Das Problem hatte ich schon einmal und eine kurze Webrecherche zeigt, dass ich da nicht der Einzige bin. E-Mail-Clients haben bei 465 keine Probleme, aber andere Dienste schon. In mir keimt der Verdacht, dass IONOS damit den Versand von E-Mails über andere Programme als E-Mails-Clients und speziell über PHP erschweren will.

Jetzt fluppt es und die Kommentare sind wieder offen.

Danach zu Bett.

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