2026-09-01: Dienstag
Müdigkeit, Aufwallungen
Eine Schrecknis wirft mich gegen vier Uhr aus dem Bett. Langer Morgenspaziergang. Dann starke Müdigkeit.
Am Vormittag ein soziales Problem. Ich bin für einen Moment ganz schön sauer. Dann bemerke ich, dass ich auf mich selber sauer bin, weil ich mich um ein Thema nicht gekümmert habe. Akzeptanz hilft. Dann hilft mir jemand aus der Patsche.
Sehr angestrengt. Mittagspause im Bett schlafend verbracht. Danach bin ich natürlich vollkommen durcheinander. Immerhin schaffe ich ein paar Dinge.
Viel Hunger, viel Appetit, viel Durst. Die letzte der drei Portionen Blumenkohlauflauf schmeckt mir weiterhin.
Regen
Nachmittags ein Regen oder zwei. Ich sitze da und schaue raus. Die Müdigkeit macht mich traurig. Könnte die ganze Zeit nur essen.
Zukunft
Mit Erschrecken festgestellt, dass ein Großteil der Grundschulkinder nicht einmal einen Berufsabschluss hat. Wie soll es so weitergehen? Wie kann Deutschlands Wirtschaft auf diese Art und Weise gedeihen?
Untergangsgeilheit
In einem Podcast höre ich ein (leicht verfälschtes) Zitat von Haffner, in dem er von der Untergangsgeilheit. Wie Franziska Schutzbach treffend schreibt, passt das doch leider sehr auf den Rechtsruck in Europa und den USA. Irgendwie muss ich da auch an die Todessehnsucht der Faschisten denken.
Unruhe, Essen
Wachsende Unruhe am Nachmittag. Dazu ein merkwürdiger, nicht zu stillender Durst.
Ich esse den Rest des Tages viel: Bratröllchen, Brötchen, Eis und sogar Kesselchips (überraschend lecker).
Es fühlt sich irgendwie richtig an, mir leckere Sachen rein zu pfeifen. Sonst habe ich da ja häufig Scham empfunden und den Wunsch verspürt, mich dafür zu bestrafen. Das ist jetzt nicht so.
Abends dann Übelkeit und Kopfschmerzen.
Sehr zeitig zu Bett.