Kieselblog

Mein Tagebuch

2026-08-30: Sonntag

Drinnie oder Draußie?

Nacht

Mittelschlechte Nacht. Ich versuche es erst ohne Stöpsel, aber es wird noch gegen ein Uhr nachts gequakt, also versiegele ich mir Ohren. Träume nicht erinnerlich.

Müde

Müder Morgen, müder Tag. Der Körper wundert sich irgendwie über das morgendliche Kraftfutter. Alleine vom Magen her könnte ich weiter fasten, aber das würde mir nicht gut tun. Heute wird wieder normal gefuttert! Zum Mittagessen wird es einen Kartoffeln-Blumenkohl-Auflauf geben. Die eine Hälfte esse ich heute, die andere nehme ich morgen mit auf die Arbeit.

Heute möchte ich das Computerspiel mal ruhen lassen und mich mehr mit innerlichen Dingen beschäftigen.

Drinnie-Tag

Heute sieht es auch eher nach einem Drinnie-Tag aus. Der Wind treibt Regen übers Land und mir einen Ohrwurm in den Kopf.

Mittagsüberraschung

Zu Mittag mache ich einen Auflauf mit Kartoffeln, Blumenkohl, Ei, Lauch und Sahne (muss mal weg). Geplant ist, dass ich die eine Hälfte des Auflaufs heute und die andere dann morgen esse. Zu meiner freudigen Überraschung entpuppt sich der Auflauf als Dreiender. Nach einem Teller bin ich ziemlich satt und höre mit dem Essen auf.

Appetit

Gegen den Appetit, den das salzige Essen verursachen wird, trinke ich mit Wasser an. Die Süßlust ist jedoch größer und ich esse noch ein kleines Weizenbrötchen mit gesalzener (sic!) Erdnussbutter und Kirschmarmelade.

Lesen. Schreiben

Noch während der Auflauf im Ofen gart, spiele ich dann doch eine Runde Cyberpunk 2077. Allerdings stelle ich mir einen Wecker und das klappt auch ganz gut. Nach dem Essen lese ich Manga. Ich möchte wissen, was mit dem Schiffsdemolierer Frankie in Water Seven auf sich hat, der ja ein Cyborg ist und mit Cola betankt wird.

(Notiz an die werten Lesefröschlein: Wenn Ihnen das vollkommen verrückt erscheint, dann empfinden Sie vollkommen richtig. Herr Oda, der Schöpfer des Mangas “One Piece“ hat eine gesegnete Phantasie.)

Nach einigen Kapiteln schreibe ich noch zwei Postkarten und lese den Brief aus Bonn.

Bewegung

Doch ich will nicht den ganzen Tag nur in der Bärenhöhle ausharren als würde ich Winterschlaf halten. Also mache ich mich auf den Weg zu einem Spaziergang. Das Draußen ist dann doch ganz schön warm, wie ich mit leichter Verwunderung feststelle. Ich nehme mir für den heutigen Spaziergang vor, nicht auf die Schrittzahl und auch nicht auf das Schrittziel zu achten, denn die Füße sind noch blasig und ich will es nicht übertreiben.

Mein Spaziergang führt mich auf den Kaiserberg (kein “Berg“ im eigentlichen Sinne). Hier tippe ich ein paar Zeilen für das Blog und dann besuche ich den Soldatenfriedhof aus dem ersten Weltkrieg.

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