{"id":682,"date":"2026-07-24T15:00:00","date_gmt":"2026-07-24T13:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.kieselwiese.de\/?p=682"},"modified":"2026-07-24T15:00:00","modified_gmt":"2026-07-24T13:00:00","slug":"2026-07-19-fahrt-nach-brandenburg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.kieselwiese.de\/?p=682","title":{"rendered":"2026-07-19: Fahrt nach Brandenburg"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Nacht<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sehr, sehr unruhige Nacht. Unerotisches Aufsto\u00dfen bleibt zum Gl\u00fcck unbemerkt von anderen, denn ich bin ja alleine.<\/p>\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Traum von der Bundespolizei<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mir tr\u00e4umt ich bin Bundespolizist und wir sind kurz vor dem Zugriff. Der Einsatz wird zus\u00e4tzlich dadurch erschwert, dass wir gleichzeitig einen Krimi drehen. Ein Kollege kennt einen Trick, wie man sich cool \u00fcber einen Zug abrollen kann und will ihn unbedingt zeigen. Ich habe Sorge vor einem Stromschlag durch die Oberleitungen.<\/p>\n\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit einem anderen Kollegen r\u00fccke ich deswegen schon mal vor und dann stehen wir in der Kommandozentrale. Ich versp\u00fcre den Wunsch, der Lieblingskollegin eine Nachricht zu schreiben, aber ich muss bewegungslos und repr\u00e4sentativ dastehen.<\/p>\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Morgen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um halb f\u00fcnf Uhr ist die Nacht vor\u00fcber. Die Waage zeigt einen dreistelligen Phantasiewert. Ich f\u00fchle mich auch so, als habe man mir Wackersteine in den Bauch gelegt. Kraftfutter mit Restbanane. Weiter Aufsto\u00dfen. Da die Stra\u00dfenbahn so seltsam f\u00e4hrt, werde ich mit dem Gep\u00e4ck wohl zu Fu\u00df zum Bahnhof m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Durchblick dank Achtsamkeit<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn es mit dem Bloggen mal nicht so l\u00e4uft, k\u00f6nnte ich Achtsamkeitsratgeber schreiben! Da ich n\u00e4mlich noch einen ganzen Haufen Zeit bis zur Abfahrt meines ICEs habe, meditiere ich schon mal eine Runde. Ich kann den unruhigen Geist wahrnehmen und ihn in Ruhe lassen. Gemeinsam atmen wir.<\/p>\n\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dann kommt mir eine Idee und schn\u00fcre schon mal meine Schuhe. Wenn ich schon zu einer solch fr\u00fchen Zeit und die Gegend h\u00fcpfe und gleichzeitig durch Umbuchung und Verlust der Reservierung aus der Zugbindung falle, kann ich auch einen ICE fr\u00fcher nach Spandau nehmen!<\/p>\n\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nicht einmal eine Stunde sp\u00e4ter sitze ich am Hauptbahnhof und neben mir dampft ein Becher Kaffee. Die Sonne geht auf. Ich bin gespannt, was als n\u00e4chstes passiert. Vor ungef\u00e4hr 20 Jahren w\u00e4re die passende Erwiderung auf meine Gespanntheit ein \u201cNa, was soll schon passieren? Der Zug kommt!\u201c gewesen, aber die Zeiten haben sich ge\u00e4ndert.<\/p>\n\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Filterkaffee von \u201cLe Crobaq\u201c schmeckt mild und nussig. H\u00e4tte ich nicht so erwartet.<\/p>\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fahrt nach Berlin<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im ICE werde ich freundlich ermahnt, zuk\u00fcnftig doch trotz Aufhebung der Zugbindung den geplanten Zug zu nehmen. Ich l\u00e4chle freundlich.<\/p>\n\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Servicemann berlinert mir eine Tasse Kaffee an den Platz. BahnBonus-Upgrade auf die erste Klasse macht es m\u00f6glich! Bin ja sonst kein Punktesammler, aber f\u00fcr solche Leckerli melde selbst ich mal irgendwo an.<\/p>\n\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">W\u00e4hrend die Felder Westfalens an mir vor\u00fcberziehen, bleibt der Zug angenehm leer. So kann ich es aushalten.<\/p>\n\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Hannover fleckt der Regen die Scheiben. Ein ungewohnter Anblick.<\/p>\n\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kurz vor Spandau f\u00e4llt mir ein, dass ich ja hier raus muss und nicht erst am Hauptbahnhof. \u00dcberhasteter Ausstieg. Am Bahnsteig kickt dann der Neuro. Verlustangst. Ist aber alles noch da. Oder nicht? Doch, doch! Wirklich? Doch! Doch! Doch! Es dauert ein gewisses Geh\u00fcpfe bis ich mich wieder beruhigt habe.<\/p>\n\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Spandau ist fast so, wie es aus den Umstiegen damals, in der guten Zeit, der alten Zeit, der schlimmen Zeit, kenne. Nur der Bratwurstbr\u00e4ter ist einem Subway gewichen. Ist auch weniger ungesund. Beim Br\u00e4ter hockte ich einst w\u00e4hrend meiner Umstiege und zog ein Beck\u00b4s vom Fass nach dem anderen.<\/p>\n\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Von Spandau aus nach K\u00f6nigs Wusterhausen braucht es doch eine gute Stunde. Auf meiner Fahrt im RE durch die Metropole sehe ich weder brennende \u00d6lf\u00e4sser noch gekreuzigte Menschen. Ich muss wohl im falschen Berlin gelandet sein.<\/p>\n\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Apropos Berlin: Meine Reiselekt\u00fcre ist das in den letzten Tagen stark vernachl\u00e4ssigte Buch \u201cDie Evolution der Gewalt\u201c. Es bereitet mir doch einige Aha-Momente.<\/p>\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Hotel in KW<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In K\u00f6nigs Wusterhausen (oder \u201cKW\u201c wie wir Kenner sagen) erlebe ich eine Zeitreise in die 80er Jahre. Alles so furniert hier! Im Nachttisch ist sogar eine Art Radio verbaut. Ich vermute, man kann damit au\u00dferirdische Botschaften empfangen. Mit dem Funk hat man es ja hier (in KW gab es den ersten privaten Rundfunksender in Deutschland). Sehr famili\u00e4re Atmosph\u00e4re. Das gef\u00e4llt mir.<\/p>\n\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In KW hat sich in den letzten Jahren viel ver\u00e4ndert und dann auch wieder nicht. Waren damals schon so viele Radwandernde auf Tour? Ich denke nicht. Auch am Bahnhof ist eine Menge los. Man sieht viele gro\u00dfe Rucks\u00e4cke und Rollkoffer. Wanderrouten starten hier. Das alles scheint dem St\u00e4dtchen gut zu tun.<\/p>\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Rundgang und Wildau<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich drehe eine Runde in KW. Erinnerungen steigen auf wie Seifenblasen. In dem kleinen Kino habe ich damals \u201cEr ist wieder da!\u201c gesehen. Da war ich viehisch besoffen, was dem Film aber durchaus angemessen war. Hier am Kanal &#8230; aber dar\u00fcber darf ich hier nicht schreiben.<\/p>\n\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich finde sogar noch den Weg nach Wildau zur TH.<\/p>\n\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unterwegs kommt mir die Frage in den Sinn, warum ich \u00fcberhaupt hier hingefahren bin? Ich \u00fcbernachte sogar hier in KW! Will ich mal auf den Schmerzpunkt dr\u00fccken, so wie man eine heilende Wunde nicht in Ruhe lassen kann? Oder ist es etwas anderes?<\/p>\n\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf halben Weg nach Wildau f\u00e4llt mir auf, dass ich mich gerade wie der Tourist f\u00fchle, der ich ja auch wirklich bin. Ich bin ein Tourist in Brandenburg und auch ein Tourist in meiner eigenen Vergangenheit. Nat\u00fcrlich ber\u00fchrt es mich, dass vor ungef\u00e4hr zehn Jahren hier mein Leben zerbr\u00f6selt ist (alles andere w\u00e4re auch bedenklich) &#8211; aber ich vergehe auch nicht vor Kummer und Melancholie. Ich denke an die Gef\u00fchle von damals. Sie haben mich vollkommen \u00fcberw\u00e4ltigt in ihrer Intensit\u00e4t und Widerspr\u00fcchlichkeit: Da waren Angst, Wut, Gl\u00fcck, Euphorie, Ersch\u00f6pfung und eine ganze Menge \u00dcberforderung. Jetzt ist da nur noch Erinnerung, ein neues Leben und &#8211; tja &#8211; ich. Da bin ich.<\/p>\n\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Niemand sonst.<\/p>\n\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die TH Wildau empf\u00e4ngt mich mit dem Rot der Backsteine. Die Lokomotive ist noch immer nicht weggefahren. Mir f\u00e4llt erst recht auf, wie cool das hier alles ist: Die alte Lokomotiv-Fabrik und die hochmoderne Technische Hochschule. Schade, dass es die alte \u201cDDR-Kantine\u201c, eine \u00f6ffentliche Mittagskantine, nicht mehr gibt. \u201cDas ist ja wie fr\u00fcher!\u201c hauchte damals eine Kommilitonin, die den real existierenden Sozialmus noch selber miterlebt hatte.<\/p>\n\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nebenbei: Kann man \u201creal existierender Sozialismus\u201c eigentlich auch ohne Ironie aussprechen?<\/p>\n\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Neben der TH ist in einem der alten Fabrikgeb\u00e4ude ein Caf\u00e9 untergebracht (\u201cCaf\u00e9 21\u201c). Sehr gem\u00fctlich. Das gab es damals noch nicht. Hier mache ich eine Kaffeepause.<\/p>\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der M\u00e4rkische Sand<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach dem Kaffee im Lokschuppen gehe ich die gro\u00dfe Treppe am Ende des Campus hoch. Von hier aus konnte man immer sehr sch\u00f6n \u00fcber das Gel\u00e4nde gucken. Doch jetzt, 10 Jahre sp\u00e4ter, ist die Sicht verwachsen. Die B\u00e4ume und B\u00fcsche verdecken alles, was fr\u00fcher zu sehen war. Das finde ich gut: Das Leben geht weiter und man muss auch mal nach vorne sehen, anstatt in die Vergangenheit zu starren.<\/p>\n\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Schwimmbad in Wildau hei\u00dft noch immer \u201eWilderado\u201c. Das Klingeln in der Wortspielkasse klingt vertraut.<\/p>\n\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zwischenzeitlich muss ich zwar immer wieder an so irre Sachen denken, mit denen ich damals konfrontiert war. Menschen in narzisstischen N\u00f6ten tun mitunter verr\u00fcckte Dinge, aber damals wusste ich das noch nicht. Doch es \u00fcberwiegt langsam eine gewisse Urlaubsstimmung. Das liegt vielleicht am m\u00e4rkischen Sand.<\/p>\n\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Jugoslawe ist jetzt ein Vietnamese und er verkauft Sushi. Das bringt mich zum L\u00e4cheln.<\/p>\n\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Da die Wetter-App Regen und Gewitter ank\u00fcndigt, laufe ich z\u00fcgig zur\u00fcck nach K\u00f6nigs Wusterhausen.<\/p>\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Hotelabend<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die 80er Jahre rufen an und wollen ihr Furnier zur\u00fcck. Es gibt sogar ein Neues Testament. <\/p>\n\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Drau\u00dfen bellt ein Hund. Nach einer Dusche lese ich in ein wenig, bis mir die Augen zufallen.<\/p>\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Spahn vs. Realit\u00e4t<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hier geschieht ja wenig Politik. Dennoch will ich mich mal hier zur Causa Spahn \u00e4u\u00dfern. Der Thronfolger hat mir letztens (noch vor dem R\u00fccktritt des Unsymphaten) noch erz\u00e4hlt, wie sehr er sich Sorgen macht, dass Spahn bei einem Sturz von Merz in den Startl\u00f6chern sitzen w\u00fcrde, um dann mit der AfD zu koalieren und Peter Thiels Wahnphantasien in die Wirklichkeit umzusetzen. Bei einem Egomanen wie Spahn ist die N\u00e4he zu der \u201cWir machen Menschen zu Biodiesel\u201c-Fraktion der Broligarchie nicht gerade verwunderlich: Er h\u00e4lt sich ja selber f\u00fcr einen \u00dcbermenschen und aus denen macht man ja keinen Treibstoff. Sie selber stehen an der Rampe und entscheiden, wer leben darf und wer sterben soll.<\/p>\n\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich habe ja keine Kenntnisse \u00fcber die innere Tektonik der CDU, aber ich kann mir gut vorstellen, dass die konservativen Krusten in ihr nur auf eine Gelegenheit gewartet haben, Spahn endlich aus dem Weg zu r\u00e4umen. Die m\u00f6gen die Tec-Oligarchen n\u00e4mlich genau so wenig wie alle anderen (wer mag die eigentlich?). Dass es ausgerechnet so ein Quark wie eine Leihmutterschaft (mal ehrlich: Nach \u00fcber 2 Milliarden Euro versickertem Maskengeld?) ist, auf dem Jensi ausgerutscht ist, erscheint mir als Pointe ungeeignet. Konservative hassen die Vorstellung, dass ein schwules Paar ein Kind aufziehen kann. F\u00fcr sie ist an der Leihmutterschaft in diesem Fall wirklich alles Erdenkliche falsch. Letztendlich kein Wunder, dass sich die Landfrauen-CDU in dieser Sache versammeln konnte.<\/p>\n\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Warum ist er also in diese Falle getappt? Ganz einfach: Menschen in narzisstischen N\u00f6ten tappen immer in die Falle der eigenen Gro\u00dfartigkeit. Sie sind qua ihrer Pers\u00f6nlichkeit \u00fcberhaupt nicht in der Lage, die L\u00f6cher zu sehen, welche sie sich selber buddeln. \u201cMir kann doch nichts passieren! Ich bin doch ICH!\u201c sagen sie sich und anderen. Das ist auch der Grund, warum Thiel, Musk und Co. diesen \u201cJeder-frisst-jeden\u201c-Kapitalismus so toll finden: Sie k\u00f6nnen sich schlichtweg nicht vorstellen, dass ihnen nicht auch jemand einfach mal eine Kugel in den Kopf jagen k\u00f6nnte. Sie halten sich f\u00fcr unverwundbar, unbesiegbar.<\/p>\n\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Letztendlich fallen sie dann am Ende immer \u00fcber sich selbst.<\/p>\n\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Da ich Jens Spahn f\u00fcr einen untoten Wiederg\u00e4nger halte, wird die Ruhe nicht lange w\u00e4hren.<\/p>\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Sprudellyrik<\/h2>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"640\" height=\"443\" src=\"https:\/\/blog.kieselwiese.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/IMG_2787.png\" class=\"wp-image-681\" srcset=\"https:\/\/blog.kieselwiese.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/IMG_2787.png 640w, https:\/\/blog.kieselwiese.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/IMG_2787-300x208.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich traf sie einst zu Schwollen,<\/p>\n\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">wo W\u00e4sser aus dem Boden quollen. <\/p>\n\n\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nacht Sehr, sehr unruhige Nacht. 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