{"id":371,"date":"2026-06-14T08:00:00","date_gmt":"2026-06-14T06:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.kieselwiese.de\/?p=371"},"modified":"2026-06-14T08:00:00","modified_gmt":"2026-06-14T06:00:00","slug":"2026-06-10-bergkamen-traum-frieden-beim-schreiben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.kieselwiese.de\/?p=371","title":{"rendered":"2026-06-10: Bergkamen-Traum, Frieden beim Schreiben"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Nacht<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mittelgute Nacht. Ohrenst\u00f6psel bis ca. 0 Uhr.<\/p>\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Tr\u00e4ume: Wanderung in der Nacht, Seefahrt, ausgebautes Dachgeschoss<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mir tr\u00e4umt, ich wandere mit meinem Bruder zusammen von Menden nach Bergkamen. Dort besuchen wir eine Feier von Freundchen. Mein Bruder verl\u00e4sst die Feier fr\u00fcher als ich und als ich selbst wieder in Richtung Menden aufbreche, ist es schon dunkel. Der Weg ist sehr weit und ich habe ein bisschen Sorge, ob ich die gewaltige Strecke schaffe. Irgendwie klappt aber alles und ich verlaufe mich auch nicht. Die meisten Wege sind vom Mondschein gut beleuchtet und f\u00fchren abseits der gro\u00dfen Autostra\u00dfen. Nur einmal habe ich Angst, dass ich meine Jacke verloren haben k\u00f6nnte, aber dann hat sie mein Bruder wohl gefunden und am Zweig eines Baumes aufgeh\u00e4ngt. Dass meine Jacke dazu in der Zeit gereist sein muss, f\u00e4llt mir im Traum nicht ein.<\/p>\n\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bevor ich dann im Elternhaus ankomme, melde ich mich noch zur Handelsmarine. Ich bin aufgeregt, weil ich auf gro\u00dfe Fahrt gehe. Im Schiff bekomme ich meine Kaj\u00fcte und r\u00e4ume Nahrungsmittel in der gro\u00dfen Wohnk\u00fcche ein. Ich bin ein wenig sch\u00fcchtern, frage aber die anderen Seeleute dann doch, ob wir auf unserer Fahrt wohl auch zwischendurch andere H\u00e4fen anlaufen, um dort neues Essen zu kaufen. Sie beruhigen mich. Es wird von Antwerpen nach Amsterdam gehen.<\/p>\n\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Irgendwann bin ich dann wieder zu Hause und dort hat mein Vater das Dachgeschoss, wo sich die Jugendzimmer von mir und meinem Bruder befinden, komplett ausgebaut. Eine sehr breite Steintreppe f\u00fchrt jetzt aus dem Treppenhaus nach oben. Der Raum unter dem Dach ist riesengro\u00df geworden und es gibt nun auch mehr als einen Aufgang. Ich bin beeindruckt, wie schnell und wie gro\u00dfartig unser Vater gearbeitet hat, wenn es auch noch ein paar Ecken gibt, die noch nicht ganz fertig sind. Wir haben jetzt auch eine tolle Bar unter dem Dach und ich bin ein bisschen traurig, dass ich ja nicht mehr gem\u00fctlich an der Theke versacken kann.<\/p>\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Morgen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich stehe mit dem Weckerklingeln um f\u00fcnf Uhr auf. Wie immer bin ich m\u00fcde und kaputt, aber immerhin guter Dinge. Z\u00fcgig ziehe ich mich an und mache mich auf den Weg zum Morgenspaziergang.<\/p>\n\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der fr\u00fche Stadtwald tut mir gut. Der R\u00fcckweg f\u00fchrt mich durch die Stadt und der Gem\u00fcse- und Obstladen oben an der Oststra\u00dfe hat schon fr\u00fch ge\u00f6ffnet. Das nutze ich aus und kaufe \u00c4pfel und Birnen. Der Verk\u00e4ufer ist so nett, dass ich noch eine halbe Honigmelone dazu nehmen. Er schenkt mir au\u00dferdem eine Banane und ich bin pl\u00f6tzlich mit Fr\u00fcchten beladen.<\/p>\n\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ins Kraftfutter kommt heute also nicht nur der gesamte Schwung Erdbeeren, der n\u00e4mlich wirklich dringend mal weg muss, sondern auch die Banane, denn die soll ich wegen ihrer Gelbheit laut Verk\u00e4ufer heute noch essen (ich tue ja meist, was man mir sagt).<\/p>\n\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Kraftfutter mische ich heute wegen der Obstf\u00fclle in einer Salatsch\u00fcssel an. Da ich ja zur Zeit wirklich wenig esse, macht mir die besonders gro\u00dfe Portion Freude.<\/p>\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Schreiben, Lesen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach der Arbeit geht es wie fast jeden Mittwoch in die Stadtbibliothek. Seitdem ich wieder mehr versuche, beim Schreiben meine eigene Stimme zu h\u00f6ren, klappt es auch mit dem \u00dcberarbeiten besser. Ich bekomme auch wieder mehr Lust, neue Texte zu schreiben. Die Szene f\u00fcr heute geht mir gut von der Hand, auch wenn ich nach der Arbeit wieder ganz sch\u00f6n kaputt bin. Besser, ich rechne mal nicht aus, wie lange ich bei diesem Tempo noch f\u00fcr den Roman brauche!<\/p>\n\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Allerdings hat sich meine Lektorin noch immer nicht ger\u00fchrt. Ich hatte sie ja um ein Gespr\u00e4ch gegebeten, um einige Dinge zu kl\u00e4ren, die mich irritiert haben. Falls ich ohne die Lektorin (es handelt sich ja um ein freies Lektorat) weitermachen sollte, werde ich sicher schneller fertig werden.<\/p>\n\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">M\u00f6glicherweise ist das ja der Weg. Tats\u00e4chlich \u00fcberlege ich, ob ich \u00fcberhaupt irgendwann nachhaken oder ob ich die Sache einfach auf sich beruhen lassen sollte.<\/p>\n\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Falls ich den Roman jedoch ganz alleine vollenden sollte, brauche auf jeden Fall noch ein Korrektorat.<\/p>\n\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach dem Schreiben trinke ich einen Kaffee bei der engelsgleichen Barista im Stadtfenster. Dazu Lese ich im Chasarischen W\u00f6rterbuch.<\/p>\n\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Leben ist sch\u00f6n.<\/p>\n\n\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nacht Mittelgute Nacht. Ohrenst\u00f6psel bis ca. 0 Uhr. 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