{"id":251,"date":"2026-05-29T18:00:00","date_gmt":"2026-05-29T16:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.kieselwiese.de\/?p=251"},"modified":"2026-05-29T18:00:00","modified_gmt":"2026-05-29T16:00:00","slug":"2026-05-25-pfingstochsentour-bremen-tag-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.kieselwiese.de\/?p=251","title":{"rendered":"2026-05-25: Pfingstochsentour Bremen Tag 3"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Nacht<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ziemlich schlafige Nacht mit Ohrenst\u00f6pseln. Die viele Bewegung und die Hitze haben dann doch viel Kraft gesaugt.<\/p>\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fr\u00fchst\u00fccksraum<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Weil der kleine Tisch so kippelt und<\/p>\n\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">der Hocker so unbequem ist, setze ich<\/p>\n\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">mich schon mal im den Fr\u00fchst\u00fccksraum,<\/p>\n\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Obwohl es noch nicht sieben Uhr ist,<\/p>\n\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">wie mir die freche R\u00e4ubertochter hinter<\/p>\n\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">der Rezeption mitteilt.<\/p>\n\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Weil dem Zerowriter der Akten leer gelaufen ist, schreibe ich diesen Abschnitt mit dem Apple Pencil auf dem iPad in Goodnotes. Mal schauen, wie gut das klappt.<\/p>\n\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>(Nachtrag: So mittel)<\/em><\/p>\n\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gegen\u00fcber der Kaffeestation ist die Teestation. \u00dcber der der Teestation steht der Schriftzug \u201eEnjoy your coffee!\u201c.<\/p>\n\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">So kann man Hotelg\u00e4ste auch fertig machen.<\/p>\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Schnoorviertel, Kaffee bei Ma<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck laufen D. und ich zeitig los, denn wir wollen sowohl die K\u00fchle als auch die Ruhe des Morgens nutzen. Wir besuchen noch einmal das Schnoorviertel und wie von uns erhofft, ist es wundervoll leer. Wir sprechen nur ged\u00e4mpft, denn obwohl das hier ein touristisches Highlight ist, leben hier trotzdem Menschen. Wir sind zwar noch immer ziemlich unterw\u00e4ltigt, jedoch ist es immerhin einigerma\u00dfen h\u00fcbsch wir.<\/p>\n\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach den engen Gassen geht es wieder an die Weser und ich genie\u00dfe den sehr schmackhaften Espresso bei \u201cMa\u201c. So langsam kann ich eine gewisse Entspannung sp\u00fcren. Die kleinen Zwangspausen durch D. helfen mir dabei, auch mal einfach irgendwo zu sitzen und <em>\u00fcberhaupt nichts<\/em> zu tun. Das ist f\u00fcr mich ungewohnt.<\/p>\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kleine Weser<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach dem Kaffee \u00fcberqueren wir die <\/p>\n\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">B\u00fcrgermeister-Smidt-Br\u00fccke und laufen die Weser stromaufw\u00e4rts. Es ist sehr angenehm, im Schatten der B\u00e4ume am Fluss entlang zu tapern. Nach und nach wird die Stadt immer gr\u00fcner. \u00dcberhaupt bin ich davon begeistert davon, wie gr\u00fcn hier alles ist!<\/p>\n\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Alles wird urlaubiger. Leute ziehen aufblasbare Boote aus ihren G\u00e4rten in die kleine Weser.<\/p>\n\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich lerne den Unterschied zwischen M\u00e4nnern und Frauen: Frau Joggen, M\u00e4nner Hampeln.<\/p>\n\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es wird w\u00e4rmer, die Pausen unter B\u00e4umen werden zahlreicher. Viele Fahrr\u00e4der mit fr\u00f6hlichen Menschen darauf. Weichzeichnergef\u00fchle.<\/p>\n\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In den Werdersee pinkeln lachende Kleinkinder. Sind deswegen die von der Br\u00fccke hinab ersp\u00e4hten Karpfen so unvorstellbar gro\u00df und dick?<\/p>\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">J\u00fcrgenshof<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nachdem wir die Karl-Carstens-Br\u00fccke \u00fcberquert haben, kehren wir spontan im J\u00fcrgenshof ein. Hier geht es mittelschwer gehoben zu und wir f\u00fchlen ein ganz klein wenig wie Bauerntrampel, was aber nicht am zwar sehr, aber eben nicht _schei\u00df_freundlichen Personal liegt. Wir werden auf das Angenehmste bespeist, betr\u00e4nkt und bedient. D. und ich essen wieder Schweinemedaillons und grunzen dabei auch wie kleine, ausgezeichnete Schweinchen. Ich trinke erstaunliche drei alkoholfreie Weizen.<\/p>\n\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dann geht es weiter, am \u201comin\u00f6sen Platz 11\u201c vorbei. D. erz\u00e4hlt, dass dieser Fu\u00dfballplatz in der Sportberichterstattung gerne als <em>omin\u00f6s<\/em> bezeichnet wird, er wei\u00df aber nicht, warum. Wir k\u00f6nnen das aber nicht am Objekt selber kl\u00e4ren, weil wir den Platz nicht finden.<\/p>\n\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Weserstadion (welches Fu\u00dfballfan D. doch gerne mal aus der N\u00e4he anschauen m\u00f6chte) glitzert in der Mittagssonne wie ein geschliffener Diamant.<\/p>\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wallanlage<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Weg die Weser runter wird f\u00fcr uns nun doch recht anstrengend. Wir nutzen jeden Schatten, den wir kriegen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Erst in der Wallanlage am alten Stadtgraben wird es f\u00fcr uns entspannter. Die Stadt Bremen kann heilfroh sein, so einen k\u00fchlenden, gr\u00fcnen G\u00fcrtel um die Innenstadt zu haben. Immerhin werden die Sommer ja jetzt hei\u00dfer und hei\u00dfer.<\/p>\n\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf einer Parkbank machen wir eine ziemlich lange Pause. Tiefgr\u00fcndige Gespr\u00e4che wechseln sich mit Schweigepausen ab. Nur mit guten Freunden kann man gemeinsam gehaltvoll Schweigen.<\/p>\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Pause, B\u00fcrgerpark<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Hotelzimmer freue ich mich ehrlich \u00fcber die Klimaanlage, denn die relative K\u00fchle tut unglaublich gut. Ich ruhe eine halbe Stunde, dann bimmele ich D. an. Er wollte heute noch unbedingt eine Runde durch den B\u00fcrgerpark drehen und wenn ich jetzt den Hintern nicht hoch bekomme, wird der Tag sich f\u00fcr mich bald zum Abend neigen. Die Rutschgefahr in Richtung Nacht ist \u00fcberdeutlich.<\/p>\n\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">D. und ich gehen also los. Diesmal nicht durch den Hauptbahnhof, sondern um ihn herum. Dabei ist es durchaus unsch\u00f6n f\u00fcr alle (!) Beteiligten, wenn man dabei \u00fcber Folie rauchende Junkies steigen muss. Vor dem B\u00fcrgerpark queren wir dann auch eine Wiese, wo Leute durchdrehen und schreiend umherlaufen. Dann nimmt uns der Park in seine Arme.<\/p>\n\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die meiste Zeit verbringen wir wieder sitzend wie die zwei \u00e4lteren Herren, die wir nun mal auch sind, auf einer Parkbank. Das Gr\u00fcn entspannt. Wieder gute Gespr\u00e4che.<\/p>\n\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Den R\u00fcckeweg k\u00fcrzen wir gewaltig ab, denn nun sp\u00fcren wir beide das Ende des Tages in den Knochen.<\/p>\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Abend<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Hotel dusche ich mich und lese dann noch ein paar Seiten \u201cReisen im Mittelalter\u201c. Dann fallen mir die Augen zu.<\/p>\n\n\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nacht Ziemlich schlafige Nacht mit Ohrenst\u00f6pseln. Die viele Bewegung und die Hitze haben dann doch viel Kraft gesaugt. 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